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The Brian Jonestown Massacre (USA) Vergrößern

The Brian Jonestown Massacre (USA)

20181001

1. Oktober 2018

20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Dresden, Beatpol

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24,00 € inkl. MwSt.

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An dieser Stelle alle ehemaligen Mitglieder des The Brian Jonestown Massacre aufzuzählen, wäre fast ein Ding der Unmöglichkeit, so viele sind es. Einer jedoch verharrt in der Band wie ein Fels in der Brandung: Gründungsmitglied und hauptverantwortlicher Songschreiber Anton Newcombe.

Gemeinsam mit Matt Hollywood schließt er sich um 1990 herum in San Francisco zusammen, um dem Neo-Psychedelic-Rock zu frönen. Den extravaganten Namen leihen sie sich von Brian Jones, dem bereits 1969 verstorbenen Gründungmitglied und Leadgitarristen von The Rolling Stones und dem Jonestown Massaker, bei dem viele Mitglieder der Sekte „Peoples Temple“ durch kollektiven Selbstmord und Mord ums Leben kamen.

Brian Jones ist nicht nur an der Namensgebung von The Brian Jonestown Massacre beteiligt, er ist auch musikalisch das Vorbild von Anton Newcombe. Schon das erste Studioalbum „Methodrone“ ist seinerseits eine Anspielung auf den Heroinersatzstoff Methadon und Drone-Musik – und klingt dementsprechend wabernd und psychedelisch – ganz so, wie es wahrscheinlich nach dem Geschmack des großen Vorbilds gewesen wäre.

Unproduktivität kann man The Brian Jonestown Massacre gewiss nicht unterstellen. Im Jahr 1996 bringen sie direkt drei Alben, mit teils sehr unterschiedlicher Musik, auf den Markt und erregen damit eine gewisse Aufmerksamkeit. Insgesamt ist die Band allerdings eher unter dem Radar unterwegs. Das liegt jedoch nicht an ihrer Musik, sondern viel eher am exzentrischen Kopf der Band, der dem ganz großen Ruhm skeptisch gegenüber steht. Für die Fans ist das umso besser. Sie können sich darauf verlassen, dass die Band sich selbst treu bleibt und die Konzerte eine intime Atmosphäre behalten.