SaxTicket – Der Kartenschalter in der Schauburg

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Rockhaus (D) Vergrößern

Rockhaus (D)

20210123

23. Januar 2021

20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Dresden, Beatpol

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35,80 € inkl. MwSt.

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ROCKHAUS TEMPOZOO Alles auf Anfang? Mitnichten.

Denn dazu sind die vier Dekaden ROCKHAUS zu reich an Erfahrungen, zu opulent an bleibenden Songs, zu viel an Berg- und Talfahrten. Aber es schließt sich ein Kreis. Schon lange nicht mehr klangen ROCKHAUS so rough und rockig wie auf TEMPOZOO, ihrem neunten Studioalbum. Jeder Ton darauf macht deutlich, dass die Band weder die Best Of- und Jubiläumssampler nötig hat, noch auf den Unplugged-Zug aufspringen muss. Denn wenn es etwas gibt, was sich wie ein roter Faden durch ihre langjährige und vielseitige Laufbahn zieht, dann ist es das Vermeiden von Stillstand und das Aussparen von Wiederholungen. Stets ist ihr Blick nach vorn gerichtet. Willkommen in der Schnittmenge aus schmissigen Hooks und emotionaler Tiefe, bei einer Band, die sich die Energie und Leidenschaft der Anfangsjahre bewahrt hat und nun mit den Möglichkeiten gestandener Musiker koppelt. Zurück in die Zukunft. 40 Jahre ROCKHAUS sind eine Achterbahnfahrt durch Höhen und Tiefen – der tragischste Moment: der viel zu frühe Tod ihres langjährigen Keyboarders Carsten „Beathoven“ Mohren im Januar 2017. Schnell war klar, dass sich Beathoven nicht ersetzen lässt. TEMPOZOO kommt – eine kleine Ausnahme nicht mitgezählt – ohne Keyboards daher. Trotzdem ist der Einfluss Carsten Mohrens auf TEMPOZOO spürbar: im Bandgefüge (die Musiker sind einmal mehr zusammengerückt und forcieren einen liebe-und respektvolleren Umgang miteinander) und nicht zuletzt in den nahbaren Texten, wenn es um Verlust, Schmerz und Loslassen geht. Überhaupt sind die Lyrics nah am Leben. Dass das Leben im Hamsterrad keine Option sein sollte, dass es Scheiße ist, allein zu sein, wenn man mit dem Schicksal hadert, dass die Technik uns am Haken hat. Und es gibt keine Liebeslieder. Doch in jeder Realitätsbeschreibung schwingt auch Optimismus mit. ROCKHAUS liefern mit TEMPOZOO den derzeit groovigsten Aufruf, mal nicht vernetzt sein zu müssen, dem Leben mal wieder analoge Seiten abzugewinnen. ROCKHAUS profitieren dabei auch von ihrem zeitweiligen Neuzugang am Bass: Robert Protzmann, früher bei Maladment und Sub7even, heute bei Retter und Schweighöfer, ersetzt den pausierenden Bandbassisten und drückt mit seiner frischen Herangehensweise und urbanen Spielfreude den Songs seinen Stempel auf. Zudem konnten Sänger und Gitarrist Mike Kilian, Gitarrist und Arrangeur Reinhard Petereit und Schlagzeuger Michael Haberstroh erneut Rainer Oleak als Produzenten gewinnen. Zum dritten Mal in Folge beweist Ole ein glückliches Händchen, er kennt die Rockhäuser wie kein anderer und weiß ihre Stärken zu bündeln. Sein Entschluss, auf Overdubs zu verzichten und die Band von vorn bis hinten durchspielen zu lassen, kommt nicht von ungefähr.