Theater

Here is There

Neue Werke von Ioannis Mandafounis und Thomas Bradley mit der Dresden Frankfurt Dance Company in Hellerau - mit Ticket-Aktion

Im Doppelabend „Here Is There“ gibt Ioannis Mandafounis, Künstlerischer Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, erstmals einem Ensemblemitglied als Choreograf eine eigene Bühne. Thomas Bradley gehört seit 2023 zur DFDC. Für sein neues Werk verbindet er sein choreografisches System mit seinemWeiterlesen

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"Parts and Pieces" des Semperoper Balletts im Kleinen Haus

Mit "Parts and Pieces" gab es im Kleinen Haus die erste eigene abendfüllende Kreation des seit der Saison 2024/25 erfolgreich als Ballettdirektor des Semperoper Ballett wirkenden, schweizerisch-kanadischen Choreografen und Designers Kinsun Chan zu erleben. Auf der Bühne in der Glacisstraße zeigteWeiterlesen

Im Reich des Königs Fritze

»Feierabend Forever« überzeugt nicht wirklich

Die Bürgerbühne des Staatsschauspiels ist zweifelsohne eine unbedingt lobenswerte Einrichtung. Seit 17 Jahren bereits bringt sie die unterschiedlichsten Menschen, Ansätze, Ideen und Erfahrungen zusammen. Und zeitigt im Ergebnis immer mal wieder Inszenierungen, die sich sehen lassen können. So warenWeiterlesen

Die Perspektive wechseln ...

„hildensaga. ein königinnendrama“ am tjg-Puppentheater für Menschen ab 16

Der Mensch … ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagt Schiller „über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Verknüpft mit dem Skakespeare-Wort „Die ganze Welt ist Bühne“ sind wir genau an dem Ort, wo solches stattfindet: auf der kleinen Bühne des tjg.

Die ist zunächst leer, bis ein einäugigerWeiterlesen

Nora hofft. Nora versteht. Nora geht.

»Nora« von Henrik Ibsen am Staatsschauspiel Dresden

Was für eine mitreißende Inszenierung! Sie beginnt damit, dass ein älterer Herr, ganz offensichtlich aus dem vorletzten Jahrhundert, vor den Vorhang tritt und ein paar Thesen zum Thema Ehe zur Diskussion stellt, was schließlich in der Forderung August Bebels mündet, dass es eine neue GesellschaftWeiterlesen

Leistungsschau, aber kein Leistungsvergleich

Sächsische Theater treffen sich sechs Tage lang an der Neiße

Bundesländer mit einer Theaterdichte vom Format Sachsens leisten sich „nationale“ Theatertreffen. Sachsen aller zwei Jahre seit 2000 schon zum 13. Mal, und nach 14 Jahren ist das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau erneut Gastgeber. Das Festival beginnt am Dienstagabend 21. April und endetWeiterlesen

»Parsifal« mit Engelsflügeln

Richard Wagners letztes Stück Musiktheater endlich wieder an der Semperoper

»Parsifal« in Dresden, große Wagner-Oper also an der einstigen Wirkungsstätte des Dichter-Komponisten, noch dazu mit dessen heutigem Nachfolger am Pult der Staatskapelle - das klingt nach ganz großem Bahnhof. Dieser erste »Parsifal« seit Theo Adams vor mehr als 15 Jahren abgespielte Fassung wurdeWeiterlesen

Körper als Projektionsfläche

»Ahnfrauen« von den Rabtaldirndln eröffnete das frau* macht theater-Festival

Das dritte frau* macht theater-Festival des Societaetstheaters hat sich den Körper der Frau als Hauptthema gewählt, und so passt es ganz wunderbar, dass das Eröffnungsstück von einer übergroßen Stofffrauenfigur auf der Bühne dominiert wird, die zunächst nur schiere Körperlichkeit vermittelt, imWeiterlesen

Glaubensvolles Sterben

Historie an der Semperoper, bedrückend aktuell: Die »Dialoge der Karmelitinnen« von Francis Poulenc

Wenn nach dem letzten Ton geschwiegen wird, ist das ein gutes Zeichen im Musiktheater. Die Menschen sind berührt, vom Bühnengeschehen ergriffen und lassen das Kunsterlebnis erst einmal nachklingen. Diesem Schweigemoment ist nach der Premiere von Francis Poulenc’ Meisterwerk »Dialogues desWeiterlesen

Zumindest das Theater kann die Welt noch retten

Volker Lösch führt in Dresden den einfältigen „Candide“ Voltaires als Anwalt der Apokalypsebewussten vor

Die treffende Kurzkritik zur Inszenierung lässt Goethe schon einen gewissen Torquato Tasso formulieren: „So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt!“ Die 68 Seiten Text von Soeren Voima hatten hingegen die Erwartungen eher hochgeschraubt. Der lässt den einfältigen „Helden“ Candide aus derWeiterlesen

Ein kurzer Abend mit „Abschied“

Dresden-Premiere der Dresden Frankfurt Dance Company

Eigentlich hatte ich mich auf diesen Abend mit zwei Liedern aus Gustav Mahlers Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ gefreut. Der israelisch-französische Choreograf Emanuel Gat gastierte mit einer interessanten Produktion seines eigenen Ensembles vor einiger Zeit im Festspielhaus HELLERAU. Jetzt warWeiterlesen

Um zwischen den Welten zu schweben

Zwei Ballettpremieren an der Semperoper

Wegen Abwesenheit der Dresdner Staatskapelle, die auf zehntägiger Gastspielreise in China weilt, musste der neue Ballettabend des Semperoper Ballett planmäßig mit Musik vom Tonträger konzipiert werden. Eine durchaus gängige Methode im zeitgenössischen Tanz, der sich gerade über stilistischeWeiterlesen

Ein feministisches Theaterereignis

Laura Linnenbaums Inszenierung von »Endstation Sehnsucht« im Schauspielhaus lebt von sinnlicher Fülle

Ein Theaterereignis, unbedingt! Sinnliche Eindrücke, die lange nachwirken. Fülle, Fülle, Fülle. Von allem fast zu viel. Aber eben nur fast. Nach dem Besuch der aktuellen Inszenierung von Tennessee Williams’ »Endstation Sehnsucht« im Staatschauspiel Dresden lebt man noch geraume Zeit im Kosmos derWeiterlesen

Bergwerk auf der Opernbühne

Zur Uraufführung der Oper »Rummelplatz« in der Kulturhauptstadt Chemnitz

Das Warten hat ein Ende. Seit Monaten ist ganz kräftig auf die Uraufführung der Oper »Rummelplatz« am Chemnitzer Opernhaus eingestimmt worden. Sie sollte der Höhepunkt im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2025 werden, Regional- und Zeitgeschichte auf die Opernbühne bringen, den vielleichtWeiterlesen

Heimkehr nach Dresden

Nahuel Häfliger und seine erste Premiere am Staatsschauspiel Dresden

Im Schauspielhaus inszeniert Laura Linnenbaum den amerikanischen Klassiker „Endstation Sehnsucht“. Eine der Hauptfiguren in Tennessee Williams’ 1948 mit dem Pulitzer-Preis geehrtem Meisterwerk spielt der in Buenos Aires geborene und in Basel aufgewachsene Nahuel Häfliger. Nach dem Studium an derWeiterlesen

Die Macht des Prinzenschicksals

Die Serkowitzer Volksoper veralbert mit der „Prinzenrolle“ musikalisch gekonnt das Herrschaftsgebaren

Schleicht sich da unheimlich ein Trend an auf deutschen Bühnen voran bei der Serkowitzer Volksoper? Denn ein Gespenst geht um in Eurasiamerikanien, das Gespenst des Despotismus. Wie kommen „die da oben“ nach oben, wenn nicht durch uns straff regiert werden Wollende? Dann diktieren sie in einerWeiterlesen

Mehr Zirkus gibt es höchstens im Stadtrat

Der vierte Jahrgang des Zirkustheaterfestivals mit einem grandiosen Auftakt

Wenn Tucholsky das Theater ein Hustenhaus nannte, so muss das Zirkuszelt als ein Schwitzhaus gelten. Zum Auftakt des vom Societätstheater ausgerichteten Zirkustheaterfestivals wedelte sich das Publikum im Zelt am Alaunpark artistisch Luft mit allem zu, was als Fächerersatz dienen konnte. ZuweilenWeiterlesen

Starkes Herz in schwacher Brust

„Ein Sommernachtstraum“ – das Sommertheater des Staatsschauspiels im Japanischen Palais

Es gibt kaum ein Stück des englischen Theaterzauberers William Shakespeare, das sich mehr für ein Vergnügen in lauer Sommernacht eignet, wo sich Spiellust mit klugem Witz, philosophischen Weltentwürfen und den unendlich vielfältigen Verwirrmöglichkeiten der Liebe paaren.

Spielt doch der Meister derWeiterlesen

Unversöhnliche Liebe, unversöhnlicher Hass

»Roméo et Juliette« von Charles Gounod an der Semperoper illustriert glaubensvolle Ausweglosigkeit in düsterem Grau

Das bekannteste Liebespaar der Welt ist das tragischste Liebespaar der Welt. Das tragischste Liebespaar der Welt ist das berühmteste Liebespaar der Welt. Über Jahrhunderte hinweg wurde es so vielfältig dargestellt und abgebildet, dass es seit Generationen schon als Metapher für unlebbare Liebe gilt.

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Sieben Stunden Castorf – Was bleibt?

„Dantons Tod“ von Georg Büchner unter Verwendung von "Der Auftrag" von Heiner Müller am Staatsschauspiel Dresden

Als ich endlich zuhause ankam, war es 2.15 Uhr. Nach sechsdreiviertel Stunden Theater, in denen ich mit Bildern, Texten und Musik regelrecht abgefüllt worden war, wollte ich nur noch ins Bett. Andere waren schon in der Pause (nach dreieinhalb Stunden!) gegangen, wieder andere fühlten sich offenbarWeiterlesen

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