
Eine dicke Schicht Patina liegt auf Mux Mools aktuellem Album „Planet High School“, als hätte man seine Tracks durch einen Instagram-Filter geschickt. Es knirscht und knackt wie am Kaminfeuer, trotzdem sind seine Tracks weniger retro als futuristisch, manchmal schön unerbittlich wie in „Raw Gore“. Von den typischen Hip-Hop-Referenz aus Funk und Soul hat sich Mux Mool gelöst, dafür holt er durch die Hintertür ein bisschen Jazz ins Studio und gehört nun auch zu einer neuen Generation von Instrumental-Hip-Hop-Produzenten, die furchtlos mit Kicks und Snares umgehen.
Mux Mool 16. Mai, 22 Uhr Uhr, Altes Wettbüro, Antonstraße 8
www.myspace.com/muxmool