

Robert Schindel liest am 13. April im Hygiene-Museum
Marcel Reich-Ranicki nannte den 1944 als Kind jüdischer Kommunisten geborenen Robert Schindel einmal „den dunklen Humoristen aus Wien“, aber er ist auch ein Lakoniker, der in seinen Texten jedes überflüssige Wort meidet und lieber neue, unverbrauchte Wörter wie „Konterbandenkarawanserei“ oder „Schmerzensspeichen“ erfindet.
„Die Wörter suchen seine Nähe. Er tut ... Mehr

Die Sax Royal-Buchpremiere am 8. April in der Scheune
Sax Royal sind der Kolumnist, Blogger und Moderator Michael Bittner, der Poetry-Slam-Bühnenheld Julius Fischer, der Lyriker und Prosaist Roman Israel, der Erzähler, Cartoonist und E-Orgel-Alleinunterhalter Max Rademann sowie Stefan Seyfarth, der bereits den Gedichtband „dresden dilemma“ bei Voland & Quist veröffentlicht hat.
Sax Royal repräsentiert einen literarischen ... Mehr

Die Hörspielwiese hinter der Scheune am 7. und 14. August
Der Unterschied zwischen einem Hörspiel und einer Lesung lässt sich ganz einfach erklären: das Hörspiel ist eine rein akustische Inszenierung, die mit Geräuschen und Musik untermalt wird. Das Hörspiel ist sogar ein eigenständiges Genre. Die bekanntesten und erfolgreichsten Geschichten wären dann wohl die um „Die drei ???“. Die Wiese hinter der Scheune wird an ... Mehr

Günter Grass und sein drittes Tagebuch
Nach den autobiografischen Büchern »Beim Häuten der Zwiebel« (2006) und »Die Box« (2008) erscheint zum zwanzigjährigen Mauerfalljubiläum ein von Günter Grass vom 1. Januar 1990 bis zum 1. Februar 1991 mit Bedacht geführtes Tagebuch. Schon im ersten Eintrag bekennt Grass, »kein passionierter Tagebuchschreiber« zu sein. »Es muß schon Ungewöhnliches anstehen, das mich in die Pflicht ... Mehr

Christoph Geiser vollendet seine »Trilogie des Scheiterns«
Der 1949 in Basel geborene Schriftsteller Christoph Geiser, der heute in Bern und Berlin lebt, gehört seit vielen Jahren zu den wichtigen Prosaautoren der Schweiz und des gesamten deutschsprachigen Raumes. Von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und debattiert wurden vor allem die beiden frühen Romane »Grünsee« (1978) und »Brachland« (1980). Sie festigten ... Mehr

Stefan Kalbers seziert wieder die Welt
Die Thematik von Stefan Kalbers neuem Roman "Ein wenig sterben" ist für Kenner seiner Literatur nichts neues: der Protagonist, meist Misanthrop, erzählt aus der Ich-Perspektive von den Mühen und Nöten im Leben. Diesmal ist es Versicherungsmakler Georg, dessen Freund Flammers einen missglückten Suizidversuch unternimmt und nach seiner ... Mehr