Termine in Dresden und Umgebung
Donnerstag, 01. Oktober 2026
Interkulturelle Tage | ||
| 10:00 Uhr | Kreative Werkstatt im Galvanohof | Interkulturelle Keramik Hanna Goldhaber vermittelt Grundtechniken der Keramikgestaltung an Anfängerinnen und Anfänger. Unterrichtet wird in englischer Sprache, optional auch auf Deutsch, Spanisch oder Hebräisch. Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt können sich in einem kreativen Kontext kennenlernen. |
| 11:00 Uhr | Kulturpalast | 10. Messe für Alleinerziehende Dresden (bis 17.00) |
| 13:00 Uhr | Scheune-Vorplatz | Tag der älteren Menschen (bis 17.00) |
| 14:00 Uhr | Volkshaus Laubegast | Alles koscher? Eine kleine Einführung in die jüdische Kultur. |
| 15:30 Uhr | Kleines Haus | Der Fremde in mir (Philipp Grimm) |
| 17:00 Uhr | TU, Haus der Sprachen | 5 Sprachen, 30 Minuten – Deine kleine Weltreise im Sprachcafé (Anm: tud.link/sw6nw1) |
| 19:00 Uhr | Familienzentrum Altstadt | Erzählcafé zum Thema "Anders (sein)" |
| 19:00 Uhr | Hole of Fame | Vernissage: My German is abstract – Julia Suptel und Nina Piatrouskaya |
| 19:30 Uhr | Zentralwerk | Balkantänze zum Mitmachen |
Ferien | ||
Radeberg | ||
| 18:30 Uhr | Schloss Klippenstein | Das große KI-Experiment – live! |
Bühne | ||
| 19:00 Uhr | Semperoper | Onegin Es gilt als das erfolgreichste abendfüllende Handlungsballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als das einzige, das neben Schlüsselwerken der Ballettklassik wie Schwanensee oder Dornröschen bestehen kann: John Crankos Onegin. Dieses auf dem Versroman Alexander Puschkins (1833) basierende Ballett wurde 1965 beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt, hatte maßgeblichen Anteil am sogenannten „Stuttgarter Ballettwunder“ und eroberte in den vergangenen 60 Jahren Ballettbühnen weltweit. |
| 19:00 Uhr | TheaterRuine St. Pauli | Teuflische Göttinnen Musical-Komödie von Claus Martin
Liebe ist bitter, Rache ist süß!
Sie versteht ihre Welt nicht mehr: Vom Ehemann für eine Jüngere verlassen und bei der Trennung über den Tisch gezogen, steht die Vierzigjährige plötzlich vor einem Scherbenhaufen und droht, im Sumpf ihrer Selbstzweifel zu ertrinken. Zu viele Falten, zu wenig Sex-Appeal – da musste ihr Mann ja davonlaufen!
Das bringt kosmische Urgewalten auf den Plan: Drei Furien, von Zeus gesandt, kommen der Sitzengelassenen zu Hilfe. Die teuflischen Göttinnen fordern Gerechtigkeit, Bestrafung und Vergeltung. So startet ein infernalisches Rache-Feuerwerk, denn der Ex soll büßen.
Eine himmlische Musical-Komödie, die mit Witz, mitreißender Musik und dem leidenschaftlichen Spiel des TheaterRuine-Ensembles zu einer übersinnlichen Achterbahnfahrt durch die abenteuerlichen Wendungen der Liebe einlädt. |
| 19:00 Uhr | TheaterRuine St. Pauli | Vorhang auf! Fünf Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, erben unverhofft ein marodes Theater und beschließen, die bröckelnde Spielstätte zu retten. Es folgt ein herrlich chaotischer Ritt durch künstlerische Höhenflüge und organisatorische Totalausfälle. Zwischen großen Träumen und noch größeren Egos wächst man zusammen und beweist: Theater macht man nicht, weil es leicht ist, sondern weil man es liebt!
Diese spritzige, wie für die TheaterRuine maßgeschneiderte Komödie aus der Feder des britischen Autors Peter Quilter zeigt mit viel Tempo, Witz und Herz, wie fünf Frauen über sich hinauswachsen, während um sie herum alles zusammenzubrechen droht. |
| 19:30 Uhr | Boulevardtheater Dresden | Ingrid Kühne: Ja, aber ohne mich! |
| 19:30 Uhr | Herkuleskeule | Verweile doch, noch bin ich schön Eine Kabarett-Show von Wolfgang Schaller für Birgit Schaller, die ihr neues Solo-Programm über Liebe und Leben und Lust und Frust "Verweile doch, noch bin ich schön" nannte und zusammen mit den Musikkomödianten Holger Miersch, Christoph Hermann/Dietrich Zöllner und Tilman Droste
zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle von lauter Heiterkeit bis zur leisen Melancholie einlädt.
Als sie noch jünger war als sie schon ist, nannten sie Rezensenten "ein komödiantisches Urvieh", eine "umjubelte Quasselstrippe" und "verführerisch funkelndes Vollblutweib". Heute gesteht sie im neuen Programm, dass sie eine Frau ist und die Ehe
die schönste Schwierigkeit der Welt und fragt, warum die Frau nicht wenigstens beim Tanzen führen darf. Sie spielt, singt, parodiert die Barbie und verjazzt Bach. Zeitgeist, der ihr manchmal wie eine Geisterzeit erscheint. Ein Programm, in dem der Spaß ernst gemeint ist und das Ernste Spaß macht. |
| 19:30 Uhr | Kleines Haus | auf der suche nach dem verlorenen bagger Ein hässlicher Plastikbagger, ein schlauer Fünfjähriger und ein vermeintlich wasserdichter Plan – das sind die Ausgangspunkte von Leo Meiers neuem Theaterstück AUF DER SUCHE NACH DEM VERLORENEN BAGGER.
Alfi, klein an Jahren, aber groß im Denken, will sein unansehnliches Spielzeug verschwinden lassen, um endlich einen neuen, besseren Bagger zu bekommen. Doch sein Coup gerät außer Kontrolle: Die Polizei nimmt die Vermisstenanzeige ernst, eine Suchaktion von absurder Dimension setzt sich in Gang, in der nicht nur eine Frau aus dem Fundbüro, ein Mensch mit gelber Jacke, Oma und eine Showmasterin involviert sind. Mit seiner Suche nach dem „verlorenen“ Bagger schafft es der neunmalkluge Alfi dann schließlich sogar ins Fernsehen. Und plötzlich scheinen alle Erwachsenen um Alfi herum mehr verloren zu haben als nur ein Stück Plastik.
Mit feinem Gespür für Tempo, Komik und Abgrund zeichnet Leo Meier eine Kettenreaktion, in der aus einer kindlichen Trotzreaktion eine ganze Gesellschaftsposse entsteht. Während die Erwachsenen in der Komödie ihre eigenen Lebensfragen an ein Kind herantragen, bleibt Alfi der Einzige, der nichts zu verlieren hat. |
| 19:30 Uhr | Kulturhafen Dresden | Impro Comedy Show (Yes oder Nie!) Eine leere Bühne und Schauspieler, die keinen Text gelernt haben… was kann man von so einem Theaterabend schon erwarten? So einiges!
Beim Improvisationstheater erfragen die Schauspielenden Vorgaben vom Publikum und spinnen daraus ganze Geschichten – spontan und unvorhersehbar. Aus dem Moment heraus entsteht ein Theaterstück, das gleichzeitig seine Weltpremiere feiert – ein im wahrsten Sinne einzigartiges Erlebnis! |
| 19:30 Uhr | Schauspielhaus | Endstation Sehnsucht In der Vorstandsiedlung haben Männer Frauen und Familien Kinder. Doch die aristokratische Südstaaten-Blanche ist entsetzt von den proletarischen Lebensumständen ihrer Schwester Stella, die hier mit einem polnischen Einwanderer verheiratet ist. Ihre Hoffnung auf ein bisschen privates Glück mit Mitch zerschlägt sich.
Von Tenesse Williams
R: Nuran David Calis |
| 19:30 Uhr | Staatsoperette | Ich, Eurydike Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten Sänger der griechischen Mythologie, dessen Musik wilde Tiere, Steine und sogar die Götter bewegte? Durch seinen Gesang und das Spiel auf einer Lyra, die er von Gott Apoll persönlich erhielt, gelang es Orpheus, seine geliebte Ehefrau im Reich der Toten wiederzufinden – bis er sie auf dem Weg in die Oberwelt durch den ihm verbotenen Blick zurück doch auf ewig verlor. Zahlreiche Opern und Theaterstücke wurden über den griechischen Helden geschrieben, er ging ein in die Bildende Kunst und wurde auf der Leinwand verewigt. Doch wer ist Eurydike, die Nymphe an seiner Seite, die dem Mythos zwar ebenfalls seinen Titel verleiht, ansonsten in der Sagenwelt aber seltsam stumm bleibt?
Ich, Eurydike ist eine tänzerische Auseinandersetzung mit der Frau im Schatten des berühmten Orpheus. Als modernen Tanzabend erzählt Choreograf Gabriel Pitoni, der zuletzt mit Next to Me einen eindrücklichen Abend am Theater Regensburg schuf, die Reise Eurydikes aus ihrem Schattendasein hin zu einer eigenen, freien Identität. Chefdirigent Michael Ellis Ingram komponiert dazu eine so atmosphärische wie sogartige Musik, die auch den Chor der Staatsoperette und Musicalsängerin Sybille Lambrich miteinbezieht und das Publikum – erweitert durch die elektronischen Klänge von Paul Keilhau – direkt in das Bühnengeschehen katapultiert. |
| 20:00 Uhr | Comödie | Tussitrip Die legendären Tussis nehmen Kurs auf die Insel – und landen dort, wo Freundschaft, Fremdscham und Fiesta ungebremst kollidieren: auf dem Dach eines heruntergekommenen Hotels auf Mallorca.
Eigentlich sollte es der perfekte Junggesellinnenabschied für Wanda werden – doch schon bald stellt sich heraus: Die Braut kommt nicht. Stattdessen kippen noch vor dem ersten Cocktail die Pläne: Jennifer (Dorothea Kriegl) will Vollgas, Pascaline (Tanja Wenzel) will Wellness und Grit (Beatrice Kaps-Zurmahr) einfach nur überleben. Während ein Koffer voller Chaos und eine Sommer-Playlist, die länger nachhallt als der Sonnenbrand, die Damen durch den wildesten Mädelsurlaub des Jahres jagen, geraten alte Wunden, neue Peinlichkeiten und überfällige Wahrheiten ans Licht.
Zwei Dinge sind sicher: Es wird die beste Nacht ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Und: Was auf Mallorca passiert, bleibt… meistens in den Instagram-Stories! |
| 20:00 Uhr | Hoppes Hoftheater | Babettes Fest (T. Hantschel, A. Teichmann, R. Promnitz) In einem abgelegenen Dorf an der norwegischen Küste herrschen Bescheidenheit, Lebensernst und Askese. Die beiden Schwestern Philippa und Martine führen ein stilles, frommes Dasein – bis ihre Magd Babette eines Tages zu einem französischen Diner lädt. Ein Fest des Geschmacks, das den Bewohnern offenbart, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt.
Tania Blixens (1885–1962) lukullisches Märchen feiert den Zauber gemeinsamer Tafelfreuden und die versöhnende Kraft der Großzügigkeit. Die dänische Verfilmung der Erzählung gewann 1988 den Oscar als bester fremdsprachiger Film und gehört bis heute zu den schönsten Hommagen an die Kunst des Kochens – und an die Freude, zu teilen.
Blixen, die mit Werken wie Jenseits von Afrika Weltruhm erlangte, galt in den 1950er-Jahren als sichere Kandidatin für den Literaturnobelpreis. Ernest Hemingway, selbst Preisträger von 1954, erklärte sogar, sie habe ihn mehr verdient als er. Doch Blixen starb 1962 in Rungstedlund, ohne die Auszeichnung je erhalten zu haben.
In seinem Lehrschreiben Amoris laetitia (2016) zitierte Papst Franziskus erstmals eine Filmszene – ausgerechnet aus Babettes Fest: die zärtliche Umarmung und das Lob der Heldin mit den Worten „Wie wirst du die Engel ergötzen!“. Ein bewegender Moment, der verdeutlicht, wie tief dieses Werk über die Freude des Schenkens hinausreicht: ein kleines Fest, das den Himmel erahnen lässt.
Tania Blixens „Babettes Fest" erzählt vom Genuss in all seinen Facetten: Genuss am Miteinander, am Füreinander, an der Menschlichkeit, am Glauben – und am Genuss selbst. Die Geschichte ist so schlicht wie tiefgründig, und gerade diese Einfachheit macht ihre Größe aus. |
| 20:00 Uhr | Theaterhaus Rudi | Das Kneipenschiff Folge 30: Die Welt als Welle und Vorstellung (Premiere) |
Musik | ||
| 19:30 Uhr | Gewandhaus Dresden | Album-Release-Konzert: Carla Conrad: Beastly Creatures at My Feast Am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, um 19:30 Uhr präsentiert die südafrikanische Singer-Songwriterin Carla Conrad ihr Debütalbum „Beastly Creatures at My Feast“ in einem exklusiven Solo-Akustikkonzert im Hotel Gewandhaus Dresden. „Warrior Poet“
, so nennt Conrad sich selbst, und der Name ist Programm. Ihr Sound verbindet Indie-Rock-Kante, Alt-Pop-Schimmer und das rohe Herz des Folk-Storytellings: roh, wild und verletzlich zugleich, zwischen intimen
akustischen Momenten und ausgewachsenen Indie-Rock-Hymnen. Mit „What Are We Afraid Of“ landete sie einen Nr.
-1-Radiohit in Südafrika (IFM), ihre Musik lief in über neun Ländern, und als Support stand sie mit Jesse Clegg und Jo Black auf der Bühne. Das Debütalbum, produziert von Daniel Baron, erzählt von ihrem Weg der letzten Jahre: von der Heilung nach Jahren chronischer Schmerzen, von Wachstumsschmerzen und davon, was es kostet, noch einmal
ganz von vorn anzufangen. |
| 20:00 Uhr | Blue Note | Paul Bernewitz Trio (D) Feingliedrige Kammermusik und mitreißender Groove: Das junge Jazztrio um Paul Bernewitz setzt sich aus dem Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei und dem Bassisten Sebastian Claas zusammen. Der Leipziger Pianist suchte sich zwei ausgezeichnete Teamplayer und passionierte Musiker, mit denen er zusammen einen unverwechselbaren Bandsound entwickelte: tiefgründig, dynamisch, reaktionsfreudig, eigen. Gespielt werden atmosphärische Eigenkompositionen, die oft lyrisch fließen, aber auch schroff und kantig sein können. Hier und da eine Hommage an Thelonious Monk, Duke Ellington, Maurice Ravel – oder sie setzen Conrad Paumann, einem Nürnberger Organisten des 15. Jahrhunderts, ein Denkmal, indem sie eines seiner Stücke adaptieren. Charles Ives‘ letzten, Henry Thoreau gewidmeten, Satz seiner 2. Klaviersonate haben Sie bestimmt auch noch nicht im Jazztrio gehört – mit viel Raum für Improvisation, die sich aus der Originalkomposition von 1919 herausschält. Regelmäßig kehrt das Trio zum Broadway zurück und weckt bekanntes Jazzrepertoire zu neuem Leben. Alle drei Musiker lieben diese Freiheit. |
| 20:00 Uhr | Chemiefabrik | Points Of Conception (AUT) |
| 20:00 Uhr | Ostpol | Heckspoiler (AT), Die Fingernägel (D) |
| 20:00 Uhr | Theater am Wettiner Platz | Svavar Knutur & The Sultanas of Strings 2019 hat Svavar einige Songs mit einem String Trio aufgeführt, inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und weitere Scores wurden für ein abendfüllendes Programm geschrieben. Im Oktober 2026 wird Svavar von den isländischen Musikerinnen Kristín Lárusdóttir (Cello), Jóhanna Ósk Valsdóttir (Viola) und Íris Dögg Gísladóttir (Violin) begleitet. Das wird wunderschön! |
Tanz / Party | ||
| 19:00 Uhr | GrooveStation | Billard & Bar |
Literatur | ||
| 17:00 Uhr | Zentralbibliothek im Kulturpalast | Lesekreis "Naturwissen schaffen" |
| 19:00 Uhr | Stadtmuseum | Gundula Brunner: Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt |
Vortrag / Gespräch | ||
| 10:00 Uhr | Haus der Presse | Wie kann regionaler Journalismus relevant bleiben? Neue Formate für jüngere Zielgruppen |
| 17:30 Uhr | Zentralbibliothek im Kulturpalast | Das Familiengericht – Ein nachgestelltes gerichtliches Verfahren zum Gewaltschutzverfahren |
| 18:00 Uhr | Gedenkstätte Bautzner Straße | Momentaufnahmen der Menschenrechte: Fokus Iran Die Menschenrechtslage im Iran bleibt alarmierend: Berichte von Amnesty International, den Vereinten Nationen und weiteren Organisationen dokumentieren massive Repressionen gegen die Zivilgesellschaft. Spätestens seit dem Tod von Jina Mahsa Amini und den darauffolgenden Protesten geht das Regime mit großer Härte gegen Demonstrierende vor. Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert daran: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
In der Reihe „Momentaufnahmen der Menschenrechte“ richten wir am 1. Oktober den Blick auf den Iran – mit Kurzfilm, Podiumsdiskussion und iranischer Kulinarik. Der Kurzfilm SENSITIVE CONTENT (DE, 2023, 8'22 Min., Narges Kalhor) eröffnet den Abend, anschließend wird im Podiumsgespräch die aktuelle Lage der Menschenrechte diskutiert. |
| 19:00 Uhr | Lingnerschloss | 500 Jahre Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) |
| 19:00 Uhr | riesa efau, Motorenhalle | Die Straße gehört uns allen. Von Komplimenten zum neuen Verkehrskonzept! |
| 19:00 Uhr | Volkshochschule, Annenstraße | Stark im Alltag – stabil in Bewegung |
| 19:30 Uhr | Putjatinhaus | Die bedeutendsten deutschen Flugzeugbauer und Konstrukteure von 1908 bis 1958 |
Bautzen | ||
| 19:30 Uhr | Sorbisches National-Ensemble | Im Fokus: Božena Nawka-Kunysz Anlässlich ihres posthumen 80. Geburtstages würdigt ein musikalisch-literarisches Porträt das Leben und Werk der sorbischen Künstlerin Božena Nawka-Kunysz. Ihre Malerei, Grafik und Buchillustrationen verbinden Fantasie, Symbolkraft und emotionale Tiefe und schlagen Brücken zwischen sorbischer, polnischer und deutscher Kultur. Musik, Wort und Bild laden dazu ein, in ihre poetischen und teils surrealen Bildwelten einzutauchen. Die Veranstaltung findet in sorbischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. |
Torgau | ||
| 19:00 Uhr | Evang. Jugendbildungsprojekt Wintergrüne | Droht ein neuer Faschismus? Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins The Economist. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Wohin entwickeln sich diese Länder?
Und selbst in Deutschland haben viele Menschen das Gefühl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert und/oder dass sie gefährdet ist. Parolen wie „Nie wieder ist jetzt“ legen nahe, dass es Parallelen zwischen den letzten Jahren der Weimarer Republik und der (deutschen) Gegenwart gibt. Wie stimmig ist dieser historische Vergleich und droht Deutschland ein neuer „Faschismus“? Was zeichnet den historischen Faschismus in Deutschland und Italien aus? Was genau ist gegebenenfalls „neu“? Und unabhängig davon, wie gefährlich ist die Krise der liberalen Demokratie in unserem Land?
Klaus Neumann ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Bis 2018 war er Professor für Geschichte in Melbourne, Australien. In seinem jüngsten Buch „Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023“ widmet sich Neumann der lokalen Aufnahme von Flüchtlingen in Sachsen und Hamburg. Das Buch ist über die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung erhältlich. |
Kunst / Ausstellung | ||
| 16:00 Uhr | riesa efau, Motorenhalle | Zusammen Handeln für ein aufgeräumtes Morgen -
30 Jahre REINIGUNGSGESELLSCHAFT und weitere Positionen der Handlungskunst Zusammen Handeln für ein aufgeräumtes Morgen - Zusammen Handeln für ein aufgeräumtes Morgen
Nummer: MH 897
Zusammen Handeln für ein aufgeräumtes Morgen
30 Jahre REINIGUNGSGESELLSCHAFT und weitere Positionen der Handlungskunst
Donnerstag, 01.10.2026, 16:00 - 19:00 Uhr
Motorenhalle. Für gegenwärtige Kunst, 01067 Dresden, Zugang über Wachsbleichstr. 4a oder über Adlergasse 12/ Kulturhof (barrierefreier Zugang)
Was ist HANDLUNGSKUNST?
Handlungskunst stellt nicht das fertige Werk in den Mittelpunkt, sondern das, was durch Kunst in Bewegung gesetzt wird: Wirkung, Wandel, Beteiligung. Statt sich als eigenständiges, abgeschlossenes Objekt zu begreifen, mischt sie sich ein – in reale Situationen, Räume und soziale Beziehungen. Das verlangt von den Akteur:innen ein waches Bewusstsein dafür, welche Rolle sie selbst einnehmen und was Kunst innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge tatsächlich bewirken kann. Seit 30 Jahren wirkt die in Dresden gegründete Projektgruppe REINIGUNGSGESELLSCHAFT (RG) im Sinne der Handlungskunst. Mit partizipativen Formaten und grafischen Symbolsystemen schafft die RG temporäre soziale Räume, in denen neue Formen von Dialog, Sichtbarkeit und Teilhabe entstehen. Ihre Projekte greifen in reale Lebenszusammenhänge ein – etwa durch umbenannte Straßenschilder, installative Demonstrationen oder gemeinschaftlich entwickelte Zukunftsentwürfe. |
Führungen | ||
| 11:00 Uhr | Residenzschloss | Kurfürstlich-Königliche Schätze, Feste und Gemächer |
| 14:00 Uhr | Gemäldegalerie Alte Meister | Highlights der Gemäldegalerie |
| 14:00 Uhr | Residenzschloss, Rüstkammer | Masken und Kronen – Die Festetage im Residenzschloss |
| 14:30 Uhr | Residenzschloss | Künstlerinnen, Sammlerinnen, Herrscherinnen – Frauen im Residenzschloss |
| 15:00 Uhr | Residenzschloss | Schlosskapelle im Residenzschloss |
| 15:30 Uhr | Zwinger, Mathematisch-Physikalischer Salon | Verweil doch – Zeit für Kunst. Führung für Menschen mit Demenz und ihren Zugehörigen. |
Pirna | ||
| 17:00 Uhr | Stadtmuseum | Jüdisches Leben in Pirna und der Region |
Kinder / Familie | ||
| 10:00 Uhr | August Theater | Frederick (ab 4 J.) Erzählt wird die Geschichte vom kleinen Mäuserich Frederick, der seine eigene Art hat, Vorräte für den Winter zu sammeln. Während die anderen Mäuse Körner, Mais und Stroh in das Winterversteck legen, liegt Frederick in der Sonne. »Warum arbeitest du nicht?«, fragen die Mäuse. Aber Frederick tut etwas: Er sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Wie Frederick seine Vorräte mit den anderen Mäusen teilt, können alle kleinen und großen Zuschauer in der Soloinszenierung mit Randi Kästner-Kubsch erleben. |
| 10:00 Uhr | tjg. theater junge generation | Die gebesserte Ratte (ab 8 J.) |
| 10:00 Uhr | tjg. theater junge generation | Liebe Kitty (ab 12 J.) |
| 13:00 Uhr | Scheune | Internationaler Tag der älteren Menschen: Graffiti‑Workshop, Quiz, Alterssimulation, Technik‑Botschafter… (bis 17.00) |
| 16:00 Uhr | tjg. theater junge generation | tjg. Freiraum |
Radebeul | ||
| 16:00 Uhr | Bibliothek Ost | Im Herbstwald (ab 3 J.) |
Treff | ||
Chemnitz | ||
| 15:00 Uhr | Kunstsammlungen am Theaterplatz | Sprachencafé |
Kursstarts | ||
| 18:00 Uhr | Anukan – Zentrum für Berührungskunst | Tantramassage Intensiv |
Workshops | ||
| 09:00 Uhr | sowieso | Kreativgarage für Frauen |
| 15:00 Uhr | Zentralbibliothek im Kulturpalast | Häkeln und Stricken |
| 20:00 Uhr | Kreative Werkstatt im Galvanohof | Abendakt |
Film | ||
Schauburg | ||
| 18:00 Uhr | Stasi FC (DEU/GBR 2022; R: Arne Birkenstock, Daniel Gordon, Zakaria Rahmani) Als 1978 Erich Mielke, Chef des Ministeriums für Staatssicherheit, nach einem sensationellen Sieg in der DDR-Meisterschaft in die Kabine von Dynamo Dresden stürmt, kippt die ausgelassene Stimmung in pures Entsetzen. Denn ab sofort soll sein Lieblingsverein, der Berliner FC Dynamo, die DDR-Oberliga übernehmen. Dies ist der Beginn einer denkwürdigen Ära voll von raffinierten Manipulationsmitteln und fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Doch in den Reihen der benachteiligten Spieler und Fans regt sich ein Widerstand, der sich auch auf den Straßen formt und schon bald das Ende der DDR einläutet.
B: Gerd Weber, Falko Götz, Ralf Minge | |