Bühne | ||
| 14:00 Uhr | Semperoper | Dialogues des Carmélites Wofür lebt man? Wofür wäre man bereit zu sterben? Hat man die Kraft, im entscheidenden Moment für seine Überzeugungen einzustehen? Basierend auf der wahren Geschichte der Karmelitinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 hingerichtet wurden, schuf Francis Poulenc (1899–1963) mit seiner 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführten Oper ein eindringliches Werk über Angst, Glauben, Selbstüberwindung und Tod.
Paris, 1789: Blanche de la Force, deren Mutter bei der Geburt starb, leidet unter Angstzuständen und sucht Zuflucht und Halt in einem Kloster der Karmelitinnen von Compiègne. Sie bittet die alte, schwer kranke Priorin Madame de Croissy, sie als „Blanche von Christi Todesangst“ zum Noviziat zuzulassen. Doch die Klostermauern bieten keinen Schutz vor den Schrecken der Französischen Revolution: Blanche gelingt es zu fliehen, bevor ihre Ordensschwestern von den Revolutionsgarden festgenommen und zum Tode verurteilt werden. Doch in der Stunde der Hinrichtung kehrt sie plötzlich zurück … |
| 19:00 Uhr | Das Erich Kästner Haus für Literatur | Als ich ein kleiner Junge war (E. Brünner) |
| 19:30 Uhr | Kleines Haus | Maria Stuart Zwei Frauen und ein Thron. Rival*innenschaft findet nicht nur Heidi Klum sexy, sondern inspirierte schon 1800 Friedrich Schiller. Seine Dramatisierung MARIA STUART erzählt von politischen Intrigen, aber auch von zwei Frauen, die in einem System gefangen sind, welches ihre Attraktivität und ihre Beziehungen zu Männern höher bewertet, als ihre Fähigkeit zu regieren. Der Machtkampf zwischen den beiden Königinnen Maria Stuart und ihrer Widersacherin Elisabeth I. wird bei ihm zu einer Frage von Schönheit, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung. Am Ende kann es nur eine geben.
Auch zwei Jahrhunderte später ist Schillers Drama erschreckend aktuell. Da Macht immer noch männlich dominiert ist, konkurrieren Frauen um Einzelplätze an der Spitze, obwohl sie eigentlich zusammen um Freiheit und Gleichbehandlung kämpfen müssten. Der Sexualisierung ihrer Körper ist kaum zu entkommen, auch weil potentielle Macht daran geknüpft ist. Weltweit ist es ein großes Privileg weiß, dünn und jung zu sein, wobei es auch keine Garantie ist, den Kopf nicht zu verlieren. Hartnäckig hält sich die uralte und lebensgefährliche Spannung zwischen Verherrlichung und Verachtung.
Für die Inszenierung MARIA STUART widmen sich elf Dresdner Jugendliche zusammen mit der Regisseurin Katharina Bill der kritischen Auseinandersetzung mit Schillers Drama. Was bedeutet es, wenn der eigene Körper ein patriarchales Schlachtfeld ist? Entlang der großen Themen Gerechtigkeit, Einsamkeit, Scham, Neid und Sehnsucht nach Verbindung nimmt das Ensemble jenseits der binären Geschlechtskategorien „Mann“ und „Frau“ gegenwärtige Machtverhältnisse performativ unter die Lupe. |
| 19:30 Uhr | Schauspielhaus | Candide oder der Optimismus Ist es nicht eine gute Haltung, den Optimismus nicht zu verlieren angesichts katastrophaler Entwicklungen? Voltaire ließ in seiner 1759 erschienen satirischen Novelle seinen naiven Helden Candide an die Lehren des Hoflehrers Pangloss glauben, der von der besten aller möglichen Welten sprach. Doch Candide muss lernen, dass Wirklichkeit und Ideale nicht übereinstimmen, er wird aus dem höfischen Liebesnest mit der Fürstentochter Kunigunde vertrieben und lernt auf seiner erzwungenen Reise um die Welt eine ganz andere Realität kennen.
In den Texten von Soeren Voima wird Voltaires Candide auf eine fantastische Irrfahrt durch unsere heutige Welt geschickt. Dieser neue Candide kommt 1990 aus Radebeul zum Studium nach Amerika, wird schnell vom Glück verlassen, lässt sich aber von den Schicksalsschlägen nicht unterkriegen und überlebt in einer Zeit, die geprägt ist von Krieg, Ausbeutung, Armut und Korruption. Irgendwann dämmert es dem tragisch-komischen Helden, dass er sich auf die Lehren von Pangloss nicht verlassen kann. Wie umgehen mit den multiplen Krisen der Gegenwart? Volker Löschs Inszenierung sucht nach möglichen Perspektiven und überraschenden Lösungsansätzen. |
| 19:45 Uhr | GrooveStation | Chaos Comedy Club – Funny 'cause it's new! |
| 20:00 Uhr | Kleines Haus | Hautnah entfernt Wer oder was berührt dich?
Welche Berührungen erlebst du jeden Tag?
Womit hast du gar keine Berührungspunkte?
Was trennt uns voneinander, was verbindet uns,
und was befindet sich zwischen uns?
Wir berühren – und wir werden berührt. Manchmal erfordert Berührung Mut. Vor manchen Berührungen schützen wir uns, oder wir wehren uns dagegen.
Wir empfinden Berührungsängste: vor Situationen, Menschen, Orten oder vor dem Unbekannten. Manchmal leben wir nebeneinander und begegnen uns trotzdem nie. In einem Moment sind wir uns nah, im nächsten entfernen wir uns.
Unsere Haut ist die Grenze unseres Körpers. Gleichzeitig verbindet sie uns mit der Welt.
Diese Produktion entsteht in Koproduktion mit farbwerk e. V. – Kunst- und Kulturverein für Künstler*innen mit und ohne Behinderung. Zusammen mit der Choreografin Helena Fernandino beschäftigen wir uns mit dem Thema Berührung und Bewegung. |
Musik | ||
| 19:00 Uhr | Kulturpalast | Magical Dreams |
| 19:30 Uhr | Boulevardtheater Dresden | Abba 4u – Die ABBA Revival Show Die erfolgreichste ABBA Show Europas
ABBA Schweden Pop Konzert AGENTOUR Boulevard Theater Dresden
„A4u – Die ABBA Revival Show“ steht für ein temperamentvolles Feuerwerk der Gefühle und garantiert ein Revival der unvergleichlichen musikalischen Atmosphäre, die viele schon vergessen glaubten.
„Die ABBA Revival Show – A4u“ wurde in Luxemburg von RTL der „Revival Award“ für „Die beste Oldie Show der letzten 10 Jahre“ verliehen. |
| 19:30 Uhr | Comödie | The Firebirds Burlesque Show |
| 20:00 Uhr | Blue Note | Dresden Jazz Session Es gibt in der Welt der Sprache wohl kaum schönere Worte als Jazzjamsession. Die Dresden Jazz Session versucht, demsprachlichen Anspruch musikalisch gerecht zu werden. Haben sie bitte Spaß. |
| 20:00 Uhr | Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden | Feature Ring mit Lucia Stavros |
| 20:00 Uhr | Ostpol | Noah Derksen (CDN) |
| 21:00 Uhr | Zentralwerk | Jazzfanatics (DD) Die Karawane zieht weiter. Aber nur im übertragenden Sinne, denn unser Jazzfanatics Orchestra bleibt uns auch in der Saison 2019/20 treu und lädt jeden Montag zum jazzigen Stelldichein in Form eines Sitzkonzertabends bei kuscheligster Beleuchtung ein. Mit dabei: Neueste Bläsersätze von Alt bis Tenor, freudiges Geklimper am wohltemperierten Klavier, euphorische Aktionen an den Zimbeln und Zambeln. Und gekrönt wird jeder Liederreigen von Jens „Bügge“ Bürgers Schmonzetten, die unter jazzigen Vorzeichen zur allgemeinen Heiterkeit beitragen. Seit nunmehr 24 Jahren, wohl bemerkt.
Was die Stücke betrifft, so werden traditionell zu jeder Ausgabe bekannte und unbekannte Jazz-Standards souverän gespielt und opulent besetzt. Neue Auflagen unserer zeitlosen Konzertreihe gibt es jeden Montag um 21 Uhr. Und da niemand DIE Jazz-Band mit dem längsten Namen schlechthin um die Erwähnung desselbigen bringen will, sei der Vorhang hiermit geöffnet für: The Real Monday Night Long Island Ice Tea Jazzfanatics Orchestra! |
Vortrag / Gespräch | ||
| 18:00 Uhr | Kleines Haus | Ukraine – Vier Jahre. Wir kommen zusammen. |
| 19:30 Uhr | Herkuleskeule | Herkuleskeulen-Schäferstündchen – Pierre Sanoussi-Bliss im Gespräch mit Alexander G. Schäfer |
Kamenz | ||
| 18:00 Uhr | Galerie im Sakralmuseum | Philosophischer Montag mit Dr. Dr. Gerd Grübler |
Führungen | ||
Meißen | ||
| 14:00 Uhr | Dom | Himmelsburg – Fürstenpracht |
Kinder / Familie | ||
| 15:00 Uhr | Kleines Haus | Internationales Frauencafé (bis 17.00) |
| 15:00 Uhr | Kleines Haus | Montagscafé * Refugees are welcome here |
| 16:00 Uhr | Bibliothek Strehlen | Vorlesestunde |
| 16:30 Uhr | Bibliothek Pieschen | Karneval im Hühnerstall |
| 19:30 Uhr | Vereinshaus Aktives Leben | Elternstammtisch Hochbegabung |
Treff | ||
| 13:00 Uhr | sowieso | Tea Time Talk |
| 19:00 Uhr | Club Count Down | Spieleabend |
| 19:00 Uhr | KuRSiF | Barabend |
| 20:00 Uhr | GAG 18 | Nerd Out! |
Workshops | ||
| 09:30 Uhr | riesa efau | Bildnerisches Arbeiten für Senioren |
Film | ||
JKS Passage | ||
| 16:30 Uhr 20:00 Uhr | Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter (FRA 2025; R: Enya Baroux) Die 80-jährige Marie (Hélène Vincent), unheilbar an Krebs erkrankt, hat beschlossen, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. Doch um ihre Familie für eine letzte gemeinsame Reise zu gewinnen, greift sie zu einer Notlüge: Sie erzählt ihrem unzuverlässigen Sohn Bruno, ihrer Enkelin Anna und der einfühlsamen Pflegekraft Rudy von einem angeblichen Erbe in der Schweiz. Gemeinsam machen sie sich in Maries altem Wohnmobil auf den Weg. Während die Reise voller unerwarteter Momente und familiärer Spannungen verläuft, steht Marie vor einer schwierigen Entscheidung – wird sie den Mut aufbringen, die wahre Bedeutung dieser Reise zu offenbaren? Und wie wird ihre Familie auf die bittere Wahrheit reagieren, wenn sie ihr Ziel erreichen?
B: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala | |
Programmkino Ost | ||
| 00:00 Uhr 00:00 Uhr | "Wuthering Heights" - Sturmhöhe (GBR/USA 2026; R: Emerald Fennell) Verfilmung des Literatur-Klassikers „Sturmhöhe“ von Emily Brontë über die unglückliche Liebe zwischen Cathy (Margot Robbie) und Heathcliff (Jacob Elordi).
B: Margot Robbie, Jacob Elordi, Hong Chau | |
Thalia-Kino | ||
| 17:15 Uhr | Hamnet (GBR/USA 2025; R: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson) OmU William Shakespeare (Paul Mescal) und seine Frau Agnes (Jessie Buckley) trauern über den Tod ihres elf Jahre alten Sohnes Hamnet. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie mit dem Verlust ihres Kindes fertig werden sollen. Nur wenige Jahre später schreibt Shakespeare schließlich ein Stück namens Hamlet.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.
B: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson | |
| 19:30 Uhr | Lesbian Space Princess (AUS 2025; R: Emma Hough Hobbs, Leela Varghese) OmU Die introvertierte Weltraumprinzessin Saira (Stimme im Original: Shabana Azeez) wird aus ihrem Heimatplaneten Clitopolis vertrieben und macht sich auf eine inter-gay-laktische Mission, um ihre entführte Exfreundin zu retten. Diese wird von den Straight White Maliens gefangen gehalten, und Saira muss ihre eigenen Ängste überwinden, um sie zu befreien.
B: Shabana Azeez, Richard Roxburgh, Gemma Chua-Tran | |
| 21:15 Uhr | The Moment (GBR/USA 2026; R: Aidan Zamiri) OmU Charli xcx (spielt sich selbst) hat als Popstar einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Ihr Album „Brat“ läutete zuletzt, befeuert von cleverem Marketing, den „Brat Summer“ als kulturelles Phänomen und viralen Hit ein. Wer etwas auf sich hielt, war „brat“ – inklusive der damals frisch gekürten demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris. Doch der Hype hat für Charli xcx natürlich auch seine Schattenseiten. Zwar boomt ihr Business – immerhin steht eine dicke Arenatour bevor –, aber nun sind gefühlt die Augen der Welt auf sie gerichtet. Die Erwartungen anderer lasten nun noch viel schwere also zuvor auf ihr. Und Ansprüche an sich selbst stellt sie natürlich auch...
B: Charli xcx, Rosanna Arquette, Alexander Skarsgård | |