Termine in Dresden und Umgebung
Montag, 15. Juni 2026
Bühne | ||
| 15:00 Uhr | Kleines Haus | Sürprix – ein Abend voller Überraschungen |
| 17:00 Uhr | Gartenstadt Hellerau | Ljuzem Madiljin/Tjimur Dance Theatre – Ljuzem's Walk |
| 19:00 Uhr | Kleines Haus | Hautnah entfernt Wer oder was berührt dich?
Welche Berührungen erlebst du jeden Tag?
Womit hast du gar keine Berührungspunkte?
Was trennt uns voneinander, was verbindet uns,
und was befindet sich zwischen uns?
Wir berühren – und wir werden berührt. Manchmal erfordert Berührung Mut. Vor manchen Berührungen schützen wir uns, oder wir wehren uns dagegen.
Wir empfinden Berührungsängste: vor Situationen, Menschen, Orten oder vor dem Unbekannten. Manchmal leben wir nebeneinander und begegnen uns trotzdem nie. In einem Moment sind wir uns nah, im nächsten entfernen wir uns.
Unsere Haut ist die Grenze unseres Körpers. Gleichzeitig verbindet sie uns mit der Welt.
Diese Produktion entsteht in Koproduktion mit farbwerk e. V. – Kunst- und Kulturverein für Künstler*innen mit und ohne Behinderung. Zusammen mit der Choreografin Helena Fernandino beschäftigen wir uns mit dem Thema Berührung und Bewegung. |
| 19:30 Uhr | Boulevardtheater Dresden | Der betrunkene Sachse: Nüchtern betrachtet war's betrunken besser |
| 19:30 Uhr | Kleines Haus | Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat Dieser Buchtitel klingt wie eine Schnapsidee oder wie die Pointe eines Witzes und lässt keine Frage offen zu der angenehm größenwahnsinnigen Versuchsanordnung, mit der wir es hier zu tun haben. Das Trio Infernale, bestehend aus den Autorinnen Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann, stellt sich mit einer ordentlichen Portion Selbstironie einer schier unlösbaren Aufgabe und damit gleichsam der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Sieben Runden lang wird eingeschenkt und ausgeteilt. Mit Humor und kritischer Distanz, aber auch mit großer Detailverliebtheit schauen die drei Frauen der Jahrgänge zwischen 1964 und 1978 auf ihre Adoleszenz zurück. Aus der Perspektive jener Generation, die in der DDR aufgewachsen und erwachsen geworden ist, wird ihr besonderer Blick auf Wende und Wiedervereinigung reflektiert und die Gegenwart auf Utopien untersucht. Denn die letzten 35 Jahre haben mit dem Ende des real existierenden Sozialismus die Frage nach einer Alternative zum Kapitalismus weder gestellt noch beantwortet. Eine rauschhafte Weibervolksversammlung singt und debattiert, mal am Tisch und mal darunter. Wie kann es weitergehen? Diese Frage stellen sich weiterführend nun drei ostdeutsche Schauspielerinnen des Staatsschauspiels Dresden in der Uraufführung eines Bestsellers, der auch ihre Lebenswege streift. |
| 19:30 Uhr | Saloppe | Es geht um die Wurst (Serkowitzer Volksoper) (Premiere) Sommer – Jahrmarkt – Bratwurstbude, und das Personal ging stiften: Logisch, dass deshalb ein Familienvater ins Chaos der organisierten Kriminalität stolpert, Vertreter der Weltreligionen ausgerechnet bei notorischen Trinkern ihren Glauben verlieren und „Die Entführung aus dem Serail“ auf der Theaterbühne vis à vis unmöglich stattfinden kann, es sei denn … ein dahergelaufenes Gaukler-Trio rettet Mozart und die Szenerie! Toi, Toi, Toi …
Das Publikum darf sich auch in diesem Sommer auf einen unterhaltsam-witzigen, aber nicht minder hintersinnigen Musiktheaterabend freuen, der wieder einmal sehr nah dran ist am aktuellen Zeitgeschehen. Das Libretto stammt von Wolf-Dieter Gööck, und der Titel „Es geht um die Wurst“ darf sowohl im buchstäblichen als auch im Sinne der bekannten Redewendung verstanden werden.
Mit der „Entführung aus dem Serail“ steht eine Vorlage Mozarts zum wiederholten Mal im Zentrum der musikalischen Verführungsarbeit. Erroll Garner und Oscar Peterson, die diesmal als stilistischer Kontrapunkt Pate standen, stellten sich für Volksoper-Mitbegründer Milko Kersten in der musikalischen Stückbearbeitung als fröhliche Erben des kleinen Salzburgers heraus. Entstanden ist eine deutsch-amerikanische Opernmelange.
Das 2011 gegründete freie Musiktheater-Ensemble, das sich seither Jahr um Jahr immer wieder neu erfindet, zeigt mit seiner neuen Produktion, dass klassische Oper nicht nur unterhaltsam ist, sondern heute wie damals in der Lage, unsere heutige (Stadt-)Gesellschaft im Künstlerischen zu spiegeln. |
| 19:30 Uhr | Schloss Übigau | Santa Maria Ein Musical mit den Hits von Roland Kaiser. Auch im 5. Jahr unseres Sommer-Open-Airs verwandelt sich das Elbschloss Übigau wieder zum karibischen Urlaubsdomizil. Ein verwunschenes Hotel auf der Ferieninsel Santa Maria führt nach 20 Jahren fünf Jugendfreunde zusammen, doch deren Wiedersehensfreude wird durcheinander gewirbelt von einer handfesten Ehekrise, so manchem finanziellen Problem und einer alten Urlaubsliebe namens Joana… |
Musik | ||
| 19:00 Uhr | Projekttheater | Acht für einen Groove – Schulband live! |
| 19:00 Uhr | Semperoper | 11. Sinfoniekonzert – Sächsische Staatkapelle |
| 19:30 Uhr | Kulturhafen Dresden | SePiJa – Jazz Session in Pieschen Der Pieschner Kontrabassist René Bornstein lädt zur Jazzsession ein. Alle InstrMartin Andersson ist Jazzpianist und Multiinstrumentalist.
Ursprünglich in klassischer Musik unterrichtet interessierte er sich seit seiner frühen Kindheit für die improvisierte Musik, namentlich den Jazz.
Seine Liebe zu lateinamerikanischer Musik führte ihn zunächst nach Brasilien und Kuba. Er bereiste zahlreiche Länder und trat in verschiedenen Formationen weltweit auf. Der gebürtige Schweizer lebt in Dresden und spielt u. a. im Trio NORDIC.umentalist*innen sind herzlich willkommen! Nach einer ca. viertelstündigen Eröffnung der Sessionband, sind alle Gäste zum mitmusizieren eingeladen. Dieses Mal mit: Līva Strazdiņa Trio |
| 20:00 Uhr | Blue Note | Anton Shatylo Band (D) |
| 20:00 Uhr | Club Puschkin | Scene Queen |
| 21:00 Uhr | Zentralwerk | Jazzfanatics (DD) Seit 1996 spielen die Fanatics (fast) jeden Montag in Dresden – ein steady Gig, wie in die Bandgründer zuvor in New York erlebt haben. Zu hören gibt’s einen Mix aus Mainstream, Bebop, Hardbop, Fusion und Funkjazz mit unglaublichen Arrangements und noch unglaublicheren Soli und den unglaublichsten Ansagen … |
Tanz / Party | ||
| 19:00 Uhr | KuRSiF | kursif:bar – Dein Barabend |
Literatur | ||
| 19:30 Uhr | Zentralbibliothek im Kulturpalast | Antrittslesung der Dresdner Stadtschreiberin 2026: Olga Martynova |
Vortrag / Gespräch | ||
| 18:00 Uhr | Militärhistorisches Museum | Vielen Dank für ihren Dienst? Podiumsdiskussion über den Umgang mit Veteraninnen und Veteranen Im April 2024 entschieden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, den Veteraninnen und Veteranen Deutschlands einmal im Jahr einen Tag der öffentlichen Anerkennung zu widmen. Am 15. Juni findet in diesem Jahr der Nationale Veteranentag zum zweiten Mal statt. Für viele Veteraninnen und Veteranen besitzt dieser Tag enorme Bedeutung, weil ihre Dienste für die Bundesrepublik Deutschland aus dem Schattendasein ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Andere hingegen betrachten den Veteranentag als Feigenblatt, weil der Umgang vor allem mit versehrten Einsatzsoldatinnen und -soldaten noch große Defizite aufweist, die von Geschädigten und ihren Angehörigen geschultert werden. Außerdem sollte sich eine Wertschätzung im Dienst erbrachter Leistungen generell nicht auf einen Tag im Jahr beschränken.
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr nimmt deshalb den Veteranentag zum Anlass für eine Diskussion über die Situation der Veteraninnen und Veteranen: Was wurde getan, was müsste noch verbessert werden? Aber auch der Veteranentag als solcher soll kritisch thematisiert werden. Moderiert von Oberst Dr. Dr. Rudolf J. Schlaffer, dem Direktor des Museums, werden der Präsident des Sächsischen Landtags Alexander Dierks, der zuständige Referatsleiter im Verteidigungsministerium Kapitän zur See Stephan Küttler, die Ehefrau eines Einsatzversehrten und Gründerin des A.T.E.K. e.V. Sandra Thamm und Dunja Neukam vom Bund Deutscher EinsatzVeteranen darüber diskutieren. |
| 18:30 Uhr | Zentrum für Baukultur Sachsen | Das Neue Europäische Bauhaus. Praktische Impulse für die Wohnungswirtschaft Anlässlich des Festivals zum Neuen Europäischen Bauhaus laden wir die ehemalige Präsidentin des Architects Council of Europe und Geschäftsführerin des Verbindungsbüros der Deutschen Architektenkammer in Brüssel, Ruth Schagemann, ein, um mit ihr und Vertreter:innen der sächsischen Wohnungswirtschaft über die Möglichkeiten und Teilhabe am EU-Förderprogramms u sprechen. |
| 19:00 Uhr | Putjatinhaus | Café Sokrates – Offener Diskussionskreis |
Führungen | ||
| 16:00 Uhr | Frauenkirche | Emporenführung |
| 17:00 Uhr | Rudolf-Harbig-Stadion | Stadionführung |
Königstein | ||
| 13:00 Uhr | Festung | Festung kompakt |
Meißen | ||
| 16:00 Uhr | Dom | Turmführung |
Pirna | ||
| 14:00 Uhr | TouristService Pirna | Altstadtführung |
Kinder / Familie | ||
| 15:00 Uhr | JKS Palitzschhof | Offene Keramikwerkstatt |
| 15:00 Uhr | Kleines Haus | Montagscafé * Refugees are welcome here |
| 16:00 Uhr | JKS Palitzschhof | Offene Nähwerkstatt |
| 17:00 Uhr | riesa efau | ABCD Lerncafé |
Treff | ||
| 13:00 Uhr | sowieso | Tea Time Talk |
| 19:00 Uhr | Club Count Down | Spieleabend |
| 19:00 Uhr | GrooveStation | Kickermontag & Tischtennis |
| 20:00 Uhr | GAG 18 | Nerd Out! |
Workshops | ||
| 09:30 Uhr | riesa efau | Bildnerisches Arbeiten für Senioren |
| 16:30 Uhr | Erlenwerk | Monotopia |
Film | ||
Kulturbastion Torgau | ||
| 19:00 Uhr | Der Teufel trägt Prada 2 (USA 2026; R: David Frankel) Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway) und Emily Charlton (Emily Blunt) als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter deren teuflischer Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen jedoch ganz eigene Karrierwege eingeschlagen, Emily sogar überaus erfolgreich als Managerin einer Luxus-Marke, für deren Werbekampagnen unfassbar viele Dollar auf die hohe Kante gelegt werden. Von einem derartigen Budget kann Miranda Priestley derzeit jedoch nur träumen. Die Zeiten des rollenden Rubel sind für sie vorbei, denn im Internet-Zeitalter verkauft sich ihre klassisch gedruckte Zeitschrift „Runway“ immer und immer schlechter. Doch wie das Schicksal so will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all dieser Zeit wieder – und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New Yorker Modezirkus wieder rundgeht.
B: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt | |
Programmkino Ost | ||
| 18:00 Uhr | Der Teufel trägt Prada 2 (USA 2026; R: David Frankel) Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway) und Emily Charlton (Emily Blunt) als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter deren teuflischer Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen jedoch ganz eigene Karrierwege eingeschlagen, Emily sogar überaus erfolgreich als Managerin einer Luxus-Marke, für deren Werbekampagnen unfassbar viele Dollar auf die hohe Kante gelegt werden. Von einem derartigen Budget kann Miranda Priestley derzeit jedoch nur träumen. Die Zeiten des rollenden Rubel sind für sie vorbei, denn im Internet-Zeitalter verkauft sich ihre klassisch gedruckte Zeitschrift „Runway“ immer und immer schlechter. Doch wie das Schicksal so will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all dieser Zeit wieder – und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New Yorker Modezirkus wieder rundgeht.
B: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt | |
| 15:45 Uhr | Die Legende des Wüstenkindes (FRA 2026; R: Gilles de Maistre) Die 14-jährige Sun (Neige De Maistre) hat erfolgreich eine Geschichte über einen Jungen namens Hadara (Nahel Tran) veröffentlicht, der in der Wüste von Tieren aufgezogen wurde. Als Sun selbst in die Sahara reist und dort die gleichaltrige Kharouba (Moun Ghazali) trifft, merkt sie bald, dass hinter Hadara mehr steckt als nur eine Gutenachtgeschichte, die sich ihr Großvater ausgedacht hat.
B: Nahel Tran, Zayn Sekkat, Nahïl Bouazzaoui | |
| 17:00 Uhr | Glennkill: Ein Schafskrimi (USA/IRL/GBR 2026; R: Kyle Balda) Der Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) ist ein riesiger Krimi-Fan. Nichts liebt er mehr, als seinen Schafen Murder-Mystery-Geschichten vorzulesen. In seinen kühnsten Träumen ahnt er nicht, dass ihn die Tiere nicht nur verstehen, sondern anschließend an die Vorlesestunde intensiv diskutieren und rätseln. Als George mit einer Schaufel im Rücken tot auf der Wiese gefunden wird, ist für seine Schafe so klar, dass ein Mord passiert ist. Weil der lokale Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun) noch nie ein wirkliches Verbrechen gelöst hat, müssen die wolligen Vierbeiner all ihre Krimi-Erfahrung nutzen, um den Mörder von George zu finden. Angeführt von der schlauen Schafdame Miss Maple müssen der mutige Othello, die ängstliche und gefräßige Mopple, die neugierige Maude und der alte Leithammel Sir Ritchfield feststellen, dass die Welt der Menschen in der Realität deutlich komplizierter als in den Büchern ist. Zudem verfügen die zahlreichen Bewohner*innen des Dorfes über einige dunkle Geheimnisse.
B: Hugh Jackman, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine | |
| 20:30 Uhr | Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes (POL/GBR 2025; R: Jan Komasa) OmU Das Leben des 19 Jahre alten Tommy (Anson Boon) ist eine einzige Eskalation. Nicht nur hat er sich der Kriminalität hingegeben, er zieht auch noch ein enormes Maß an Vergnügen daraus, seine Kumpels zu immer exzessiverer Gewalt anzustacheln und sich dann wiederum selbst auf Social Media dafür zu feiern. Doch eines Nachts wird Tommy der Gewaltspirale entrissen und entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, findet er sich in Ketten in einem Keller wieder. Der gehört zu einem Haus, in dem Chris (Stephen Graham) und Kathryn (Andrea Riseborough) mit dem gemeinsamen Sohn Jonathan (Kit Rakusen) wohnen. Diese Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Tommy zu „retten“ und einen „braven Jungen“ aus ihm zu machen. Also nimmt die psychische Tortur ihren Lauf und Tommy sieht sich schon bald mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert...
B: Stephen Graham, Andrea Riseborough, Anson Boon | |
| 20:30 Uhr | Ich verstehe Ihren Unmut (DEU 2026; R: Kilian Armando Friedrich) Als Objektleiterin in der Gebäudereinigung koordiniert Heike (Sabine Thalau) täglich die Interessen von vielen verschiedenen Kund*innen, der Firmenleitung und den Reinigungskräften im Einsatz. Nachdem sie jedoch entgegen interner Vorgaben versucht, einen inoffiziellen Arbeiter eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, verschärft sich die Situation schnell: Der neue Partner droht nämlich plötzlich, einfach keine Unterstützung mehr zu leisten, sofern ihm nicht zusätzliche Arbeitsstunden und höherer Umsatz zugesichert werden. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, gerät Heike zunehmend unter Druck.
B: Sabine Thalau, Sadibou Diabang, Nada Kosturin | |
| 14:45 Uhr | Michael (USA/GBR 2026; R: Antoine Fuqua) Der junge Michael Jackson (Juliano Krue Valdi) wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe (Colman Domingo) früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter (Jaafar Jackson) ist sein Leben von der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross (Kat Graham) und den Produzenten Quincy Jones (Kendrick Sampson) kennen, was seine musikalische Ausrichtung grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater Joe, den Jackson als Manager entlässt und durch den Anwalt John Branca (Miles Teller) ersetzt.
B: Jaafar Jackson, Colman Domingo, Nia Long | |
| 20:15 Uhr | Nachbeben (DEN 2025; R: Zinnini Elkington) Die Neurologin Alexandra (Özlem Sağlanmak) arbeitet auf der unterbesetzten Schlaganfallstation eines dänischen Krankenhauses. Dennoch bleibt praktisch kein Raum für Fehler. Jedes Zögern, aber auch jede falsche Entscheidung kann den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod machen. Alexandra ist das gewohnt – und die Routine gewährt ihr auch unter den schlechtesten Arbeitsbedingungen ein gewisses Maß an Sicherheit. Deshalb eskaliert sich auch nicht direkt, als der 18 Jahr alte Oliver (Jacob Spang Olsen) zur ihr auf die Station gebracht wirkt. Dessen Symptome wirken auf sie weniger ernst, sie will ihn trotz leiser Zweifel einer Kollegin wieder nach Hause schicken. Als Oliver dann jedoch zusammenbricht, gerät das sowieso schon wankende System an einen Kipppunkt...
B: Özlem Saglanmak, Trine Dyrholm, Mathilde Arcel Fock | |
| 15:15 Uhr | Nürnberg (USA/HUN 2025; R: James Vanderbilt) Nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden die Hauptkriegsverbrecher im Nürnberger Prozess zur Rechenschaft gezogen. Das historische Drama "Nuremberg" widmet sich ebenjenen Prozessen, in dem der Psychiater Douglas Kelley (Rami Malek) auf den Nazi Hermann Göring (Russell Crowe) trifft, der als Hitlers rechte Hand galt.
B: Russell Crowe, Rami Malek, Richard E. Grant | |
| 18:15 Uhr | Rose (AUT/DEU 2026; R: Markus Schleinzer) Während der Wirren des 30-jährigen Krieges taucht ein rätselhafter Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf und behauptet, der rechtmäßige Erbe eines lange verlassenen Gutshofs zu sein. Die Gemeinde steht dem Fremden mit der Narbe im Gesicht zunächst skeptisch gegenüber. Die Bestrebungen des gottesfürchtigen Mannes nach Anerkennung und Zugehörigkeit werden durch ein düsteres Geheimnis erschwert: Er hat sich eine falsche Identität, einen anderen Namen und sogar ein anderes Geschlecht zugelegt, um in das Dorf zu gelangen. Unter dem Deckmantel dieser Täuschungen wird Rose (Sandra Hüller), so wie der Soldat wirklich heißt, vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen und so ein ganzes Dorf zum Narren halten.
B: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt | |
| 20:00 Uhr | Sommer auf Asphalt (DEU 2026; R: Simon Ostermann) Ambition steht Les (Mala Emde) nicht unbedingt auf der Stirn geschrieben. Tagsüber verdient sie ihr Geld als Fahrradkurierin, Nachts gibt sie sich zusammen mit ihren Freunden dem Feierrausch hin. Les lebt nur im Moment, Pläne für die Zukunft zu schmieden ist für sie ein unbekanntes Konzept. Das ändert sich jedoch, als nicht nur auf einmal ihr Vater Bert (Christoph Maria Herbst) nach langer Funkstille vor der Tür steht, sondern Les auch noch ungeplant schwanger wird. Sie muss nun ungewohnterweise eine schwere Entscheidung treffen. Soll sie das Kind behalten, und welche Rolle soll der Kindsvater Tyler (Aaron Hilmer) dabei spielen? Und was ist eigentlich wirklich mit ihrem Vater los?
B: Mala Emde, Christoph Maria Herbst, Aaron Hilmer | |
| 17:45 Uhr | Ticket ins Leben (FRA 2025; R: Jean-Pierre Améris) Antoine Toussaint (Gérard Darmon) ist ein berühmter, desillusionierter Chansonsänger Anfang siebzig, der auf dem Weg nach Genf ist, um einen endgültigen Entschluss umzusetzen. Die Zugreise verläuft zunächst unauffällig, doch eine Begegnung verändert alles. Mit Victoire (Valérie Lemercier) trifft er auf eine warmherzige, eigenwillige Bewunderin, deren Offenheit und unkonventionelle Art seine Pläne durchkreuzen. Zwischen dem abgeklärten Musiker und der lebensfrohen Fremden entwickelt sich ein unerwarteter Austausch.
B: Gérard Darmon, Valérie Lemercier, Patrick Timsit | |
| 14:30 Uhr 19:45 Uhr | Verflucht Normal (GBR 2025; R: Kirk Jones) John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
B: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Maxine Peake | |
| 15:30 Uhr 17:30 Uhr | Vivaldi und Ich (ITA/FRA 2025; R: Damiano Michieletto) Es ist ein außergewöhnlicher Ort, das Ospedale della Pietà in Venedig. Es handelt sich dabei um ein Waisenheim für Mädchen, in dem zugleich Musikvermittlung an oberster Stelle steht. Das Mädchenorchester der Einrichtung genießt einen weltweit exzellenten Ruf. Im 18. Jahrhundert lernt doch Cecilia (Tecla Insolia) die Kunst des Violinespielens. Das Talent der Mädchen und somit auch Cecilias wird unter anderem dazu genutzt, mit Konzerten für gut betuchte Menschen Geld für das Ospedale della Pietà einzusammeln. Es scheint ein System, das mehr am Selbsterhalt als am Leben der Mädchen interessiert scheint. Für Cecilia ändert sich das, als Antonio Vivaldi (Michele Riondino) neuer Leiter des Orchesters wird, der ihr eine Zukunft außerhalb des Heims eröffnen will.
B: Tecla Insolia, Michele Riondino, Fabrizia Sacchi | |
Thalia-Kino | ||
| 18:00 Uhr | Azza (DEU 2025; R: Stefanie Brockhaus) AZZA gewährt einen intimen Einblick in das Leben einer saudi- schen Frau, die in einem Land ohne Meinungsfreiheit nach per- sönlicher Freiheit strebt. Schon früh musste sie ihr Leben nach anderen ausrichten: verheiratet mit 16, Mutter von vier Kindern, ohne Zugang zu Bildung. Durch einen cleveren Trick gelang ihr die Scheidung von einem gewalttätigen Ehemann, doch sie wur- de von Familie und Kindern abgeschnitten und musste später er- neut heiraten, um wieder akzeptiert zu werden. Sie arbeitet als Fahrlehrerin, kämpft sich durch den Alltag und sucht nach einem besseren Leben für sich und ihre Kinder. Ein Roadtrip durch die Wüste wird zur Reise der Selbstfindung und Freiheit, die die Her- ausforderungen vieler Frauen spiegelt. Über drei Jahre gedreht, porträtiert die Dokumentation Azza, ihr Land und eine Gesell- schaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. | |
| 22:00 Uhr | Das Drama - Noch mal auf Anfang (USA 2026; R: Kristoffer Borgli) OmU Emma Harwood (Zendaya) und Charlie Thompson (Robert Pattinson) sind zwei, die sich gefunden haben. Er kommt aus London und verdient sein Geld als Museumsdirektor. Sie ist Buchhändlerin aus dem US-amerikanischen Süden. Die beiden sind nicht nur ineinander verliebt, sondern mittlerweile auch glücklich verlobt. Bis zur großen Hochzeit sind es nur noch eine Handvoll von Tagen. Doch plötzlich gerät ein sprichwörtlicher Stock zwischen die Planungsspeichen und die ganze Feier droht zu platzen. Denn Emma und Charlie müssen sich auf einmal Wahrheiten stellen, die sie auch ihre gesamte Beziehung noch mal unter anderem Licht betrachten lassen...
B: Zendaya, Robert Pattinson, Greer Cohen | |
| 19:45 Uhr | Verflucht Normal (GBR 2025; R: Kirk Jones) OmU John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
B: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Maxine Peake | |
Zentralkino im Kraftwerk Mitte | ||
| 20:15 Uhr | Donkey Days (NLD/DEU 2025; R: Rosanne Pel) Nach einem beunruhigenden Vorfall während eines Familienurlaubs stellt Anna (35) ihre Mutter und Schwester mit den schockierenden Ereignissen konfrontiert, die von beiden vehement abgestritten werden.
B: Jil Krammer, Susanne Wolff, Hildegard Schmahl | |
| 15:45 Uhr | Ein Sommer in Paris (FRA 2025; R: Valentine Cadic) OmU Mitten in den Olympischen Spielen 2024 in Paris macht sich die 30-jährige Blandine (Blandine Madec) auf den Weg von der Normandie in die hektische Hauptstadt, um die Schwimmwettkämpfe zu sehen und ihre Halbschwester wiederzutreffen, zu der sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als jemand, der Ruhe und Einsamkeit gewöhnt ist, fühlt sie sich von der lebhaften Stadt überwältigt. In den Tagen, die sie dort verbringt, begegnet sie neuen Menschen, verirrt sich, zögert und versucht, alte Verbindungen wiederherzustellen. Blandine navigiert durch das turbulente Herz von Paris, das von der Energie der Olympischen Spiele geprägt ist, und sucht ihren Platz in dieser aufregenden, aber fremden Welt.
B: Blandine Madec, India Hair, Arcadi Radeff | |
| 19:30 Uhr | Fluss (DEU 2026; R: Timo Großpietsch) Timo Großpietsch komplettiert nach „Stadt“ und „Land“ mit „Fluss“ eine Dokumentarfilmtrilogie. Hier folgt er dem Fluss der Elbe von der Quelle im tschechischen Riesengebirge bis nach Cuxhaven, wo der Fluss in die Nordsee mündet. Der Film blickt dabei sowohl auf Landschaften als auch Industrien im Wandel. | |
| 18:00 Uhr | Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes (POL/GBR 2025; R: Jan Komasa) Das Leben des 19 Jahre alten Tommy (Anson Boon) ist eine einzige Eskalation. Nicht nur hat er sich der Kriminalität hingegeben, er zieht auch noch ein enormes Maß an Vergnügen daraus, seine Kumpels zu immer exzessiverer Gewalt anzustacheln und sich dann wiederum selbst auf Social Media dafür zu feiern. Doch eines Nachts wird Tommy der Gewaltspirale entrissen und entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, findet er sich in Ketten in einem Keller wieder. Der gehört zu einem Haus, in dem Chris (Stephen Graham) und Kathryn (Andrea Riseborough) mit dem gemeinsamen Sohn Jonathan (Kit Rakusen) wohnen. Diese Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Tommy zu „retten“ und einen „braven Jungen“ aus ihm zu machen. Also nimmt die psychische Tortur ihren Lauf und Tommy sieht sich schon bald mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert...
B: Stephen Graham, Andrea Riseborough, Anson Boon | |
| 17:30 Uhr | Ich verstehe Ihren Unmut (DEU 2026; R: Kilian Armando Friedrich) Als Objektleiterin in der Gebäudereinigung koordiniert Heike (Sabine Thalau) täglich die Interessen von vielen verschiedenen Kund*innen, der Firmenleitung und den Reinigungskräften im Einsatz. Nachdem sie jedoch entgegen interner Vorgaben versucht, einen inoffiziellen Arbeiter eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, verschärft sich die Situation schnell: Der neue Partner droht nämlich plötzlich, einfach keine Unterstützung mehr zu leisten, sofern ihm nicht zusätzliche Arbeitsstunden und höherer Umsatz zugesichert werden. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, gerät Heike zunehmend unter Druck.
B: Sabine Thalau, Sadibou Diabang, Nada Kosturin | |
| 16:00 Uhr | Ticket ins Leben (FRA 2025; R: Jean-Pierre Améris) Antoine Toussaint (Gérard Darmon) ist ein berühmter, desillusionierter Chansonsänger Anfang siebzig, der auf dem Weg nach Genf ist, um einen endgültigen Entschluss umzusetzen. Die Zugreise verläuft zunächst unauffällig, doch eine Begegnung verändert alles. Mit Victoire (Valérie Lemercier) trifft er auf eine warmherzige, eigenwillige Bewunderin, deren Offenheit und unkonventionelle Art seine Pläne durchkreuzen. Zwischen dem abgeklärten Musiker und der lebensfrohen Fremden entwickelt sich ein unerwarteter Austausch.
B: Gérard Darmon, Valérie Lemercier, Patrick Timsit | |