Aktionen | ||
| 14:00 Uhr | Taschenberg | Mahngang Täterspuren: Dresden, die unmenschliche Kunst- und Kulturstadt |
Bühne | ||
| 15:00 Uhr | Comödie | Der Raub der Sabinerinnen Der römische Mythos über den Brautraub aus dem Volk der Sabiner inspirierte den Gymnasialprofessor Gollwitz in seinen Jugendzeiten zu einem hanebüchenen Theaterstück, das zu Recht sein Dasein in den Tiefen einer Schublade fristet. Bis zu dem Moment, als der sächsische Schmierentheaterdirektor Striese ausgerechnet diesen Flop für sein schwächelndes Wandertheater hervorkramt…
Der zeitlose Dauerbrenner über die Bretter, die die Welt bedeuten, begeistert nach wie vor auf deutschen Bühnen. In der Paraderolle Striese haben bereits Generationen großer Komödianten aufgespielt. Publikumsliebling Tom Pauls fehlt sie noch im Repertoire. Bis jetzt! |
| 16:00 Uhr | Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden | Dresden Frankfurt Dance Company, Byways |
| 16:00 Uhr | Herkuleskeule | Eh ichs vergesse Gefeierte Kulttexte und -lieder von und mit Wolfgang Schaller und mit Birgit Schaller
Nach seinen 50 Jahren an der Herkuleskeule wird er oft Urgestein des Kabaretts genannt, was ihm gar nicht gefällt, weil es so klänge, "als wäre ich schon beim Urknall dabei gewesen". Bei der Vorstellung seines Buches "Eh ichs vergesse" gab es stehende Ovationen. "Klarsichtanalytiker und Formulierungsartist" nannte ihn nach der Premiere die DNN. "Manche meiner Texte", sagt er, "leben erst, wenn sie gespielt werden." Deshalb holt er sich Birgit Schaller an seine Seite, die in ihren Soloprogrammen als "komödiantisches singendes Vollweib" gefeiert wird. Ein Abend mit einem Wechselbad aus lauter Heiterkeit und leiser Melancholie. Die SZ nannte Birgit und Wolfgang Schaller das „Traumpaar des deutschen Kabaretts. Er schenkt ihr die besten Texte und sie vergoldet sie auf der Bühne.“ |
| 16:00 Uhr | Hoppes Hoftheater | Das Ei ist hart! (J. Hoppe, D. Neumann, F. Mayer) Gäbe es ihn nicht, man müsste ihn erfinden: Loriot. Keiner hat so gut über das geschrieben, was unmöglich scheint - die Ehe. Es macht unendliches Vergnügen, die emotionalen Bruchlandungen auf der Bühne zu verfolgen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es bei dem Humoristen keine Verlierer gibt. Auch wenn die Situation noch so kompliziert ist, am Ende gehen die beteiligten Personen stets mit einer gewissen Würde vom Platz. Loriots Figuren sind alltagsnah, ebenso ihre Texte, man glaubt, die Person zu kennen. Die Charaktere sind ständig erfolglos bemüht, in einer Welt zu bestehen, die irgendwie nie so funktioniert, wie gedacht. Loriots Texte zeigen, dass sich intelligenter Witz, korrekte Umgangsformen und gute Grammatik keinesfalls ausschließen. |
| 16:00 Uhr | Schauspielhaus | Ronja Räubertochter Auf ganz eigene Weise erobert Räuber Mattis’ Tochter Ronja den Wald, der die altehrwürdige Mattisburg umgibt und ihr Zuhause wird. Sie nimmt es mit Wilddruden, Graugnomen und Rumpelwichten auf, trotzt allen Wettern und liebt das Leben, ihre Eltern und die Räuberbande. Nur dem furchterregenden Höllenschlund darf sie sich nicht nähern, der die Festung nach einem Blitzschlag in zwei Hälften teilte. Ronja umgeht das Verbot und begegnet dort Birk, dem Sohn von Mattis’ Erzfeind Borka, der mit seiner Räuberbande ungefragt den anderen Teil der Mattisburg bezogen hat. Von nun an treffen sich die Kinder heimlich und stehen einander bei, während die Erwachsenen stur und unversöhnlich ihre Fehde austragen. Ronja und Birk stellen sich mit ihrer Freundschaft, Mut, Respekt und eigenständigen Entscheidungen dem andauernden Hass zwischen den beiden Banden entgegen.
Astrid Lindgrens 1981 erschienenes Buch ist seitdem für Generationen von Kindern zur Lieblingslektüre und Ronja zur Identifikationsfigur geworden. |
| 16:00 Uhr | Theaterkeller Alberthafen | Ab morgen wird alles anders (E. Schaller) Ab morgen wird alles anders
Ein Elke-Heidenreich-Abend mit Ellen Schaller
Die Geschichten von Elke Heidenreich beginnen oft im Alltäglichen, der Wiedererkennungseffekt ist garantiert. Voller Witz und Ironie erzählt die Bestsellerautorin vom Kleinkrieg beim Frühstücksei, vom Zickenalarm in ganz feinen Parfümerien, vom Herzschmerz auf Bahnsteigen und immer wieder von Männern, den eigenen und den anderen.
Ein Abend für Frauen! Und für Männer, die schon immer alles über Frauen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten!
Die Kabarettistin Ellen Schaller spielt, singt und erzählt von mega entspannten Müttern, von folgenschweren Urlaubsbekanntschaften und der Philosophie des Fensterputzens.
Wer Ellen Schaller in ihren Soloabenden "Natürlich hat Gott Humor" und "Beine hoch ist nicht mein Ding" erlebt hat, kennt ihr Motto: "Lachen, wenn's zum Heulen ist". Freuen Sie sich auf ein Wechselbad der Gefühle. |
| 18:00 Uhr | Semperoper | Dialogues des Carmélites Wofür lebt man? Wofür wäre man bereit zu sterben? Hat man die Kraft, im entscheidenden Moment für seine Überzeugungen einzustehen? Basierend auf der wahren Geschichte der Karmelitinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 hingerichtet wurden, schuf Francis Poulenc (1899–1963) mit seiner 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführten Oper ein eindringliches Werk über Angst, Glauben, Selbstüberwindung und Tod.
Paris, 1789: Blanche de la Force, deren Mutter bei der Geburt starb, leidet unter Angstzuständen und sucht Zuflucht und Halt in einem Kloster der Karmelitinnen von Compiègne. Sie bittet die alte, schwer kranke Priorin Madame de Croissy, sie als „Blanche von Christi Todesangst“ zum Noviziat zuzulassen. Doch die Klostermauern bieten keinen Schutz vor den Schrecken der Französischen Revolution: Blanche gelingt es zu fliehen, bevor ihre Ordensschwestern von den Revolutionsgarden festgenommen und zum Tode verurteilt werden. Doch in der Stunde der Hinrichtung kehrt sie plötzlich zurück … |
| 18:00 Uhr | Societaetstheater | Eisler – Lost in Hollywood (Cie. Freaks und Fremde) Cie. Freaks und Fremde feat. Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand. Der Mensch und Komponist Hanns Eisler steht im Zentrum der neuen Produktion der Compagnie Freaks und Fremde: rundum widersprüchlich, gewitzt, kämpferisch und voller Sehnsucht - ein entsetzlich kleiner Mann in einer grotesk großen Welt. Auf allen Straßen der Welt werden seine Lieder gesungen, doch in Hollywood gibt es für ihn trotz Oscar-Nominierung kein Happy End. Im Kalten Krieg erstarren seine Träume. Eislers Leben und Werk sind geprägt von den kulturellen Umwälzungen seiner Zeit, von politischem Kampf, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch, Nützliches zu schaffen, im Ringen um eine Kunst, die Menschen zu erkennen und zu verändern vermag. Aus der Collage ausgewählter Lieder und überraschenden szenischen Elementen, animierten Video-Projektionen und Puppentheater entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Komponisten. |
| 19:00 Uhr | Theaterhaus Rudi | Shakespeare komplett (Spielbrett) Da sind wir wieder! Mit Shakespeare! Diesmal kein neues Stück, sondern: ALLES! Ja, alle bekannten 38 Stücke in nur 100 Minuten! Und das wird von nur 3 Spielern auf die Bretter gebracht! Lasst euch überraschen! |
| 19:30 Uhr | Kleines Haus | Der einsame Westen Von Martin McDonagh. Der oscarprämierte Theater- und Drehbuchautor Martin McDonagh zeichnet in DER EINSAME WESTEN auf humorvolle und makabre Art ein wüstes Bild menschlicher Gemeinschaft. Dennoch blitzen in dieser Farce immer wieder Momente von Humanität, Hoffnungen und Wünschen auf, Verständigung und Vergebung scheinen greifbar zu sein – wenigstens für einen Augenblick.
Regisseur Kilian Bauer beleuchtet in seiner ersten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden die Ambivalenzen und das fragile Fundament menschlichen Zusammenlebens. |
| 20:15 Uhr | die bühne – das Theater der TU | Schauspielkurspräsentation |
Rathen | ||
| 16:00 Uhr | Felsenbühne | Romantisches Panoptikum – humorvoller romantischer Reigen |
Senftenberg | ||
| 19:00 Uhr | Neue Bühne | All das Schöne Er fertigt eine Liste an mit all den schönen Dingen im und am Leben. „Mein Ziel war, die Tausend zu schaffen. Und ich durfte nicht mogeln, was hieß: a. Keine Wiederholung. b. Die Sachen mussten wirklich großartig sein. c. Nicht zu viele materielle Dinge.“ Er beginnt die Liste, als er sieben Jahre alt ist, nach dem ersten Suizidversuch seiner Mutter. Weil sie nichts findet, wofür es sich zu leben lohnt, macht der Sohn ihr Vorschläge. Für den Siebenjährigen steht an Stelle eins natürlich „1. Eiscreme“. Dann liegt die Liste für ein paar Jahre vergessen in einem Karton, später zwischen Buchseiten. Immer wieder fällt sie ihm in die Hände und immer fügt er weitere Dinge hinzu. So wird die Liste auch ein Dokument seines Lebens. |
Musik | ||
| 16:00 Uhr | Chinesischer Pavillon | Tänze und Visionen – Jacob Nydegger, Esme Wong |
| 19:00 Uhr | Kleines Haus | Estoy Aqui. Hier bin ich! – Mayito Rivera & Sons of Cuba |
| 19:00 Uhr | Kulturpalast | The Sound of Hans Zimmer & John Williams Ob in fernen Universen, mystischen Zauberwelten oder düsteren Piratenbuchten: Wenn die Spannung im Kino knistert, packende Heldenreisen selbst hartgesottene Filmfans zu Tränen rühren und ein wohliges Kribbeln bescheren, spielt der Soundtrack die Hauptrolle. Erst die atemberaubende Filmmusik haucht den Bildern Leben ein und zieht die Zuschauer selbstvergessen in fesselnde Fantasiewelten. Um die wirklich tiefgreifend-packenden Emotionen freizusetzen, durch deren Magie Filmklassiker sowie deren Helden unsterblich werden, genügt selbst das brillanteste Lichtspiel nicht. Andersherum entfalten legendäre Titelmelodien auch ganz ohne Leinwand Traumbilder nostalgischer Erinnerungen, vertraute Gefühle und Gänsehautmomente – über Generationen hinweg.
Nur meisterhaften Klangzauberern wie Hans Zimmer und John Williams gelingt es, solch unvergessliche Vertonungen über die Filme hinauswachsen zu lassen. Für die Traumfabrik Hollywood kreierten die Musikschöpfer hunderte international bekannte Soundtracks, ergatterten – von Oscar bis Emmy – Preise vielseitig wie ihr Œuvre und erreichten bereits zu Lebzeiten Legendenstatus.
Beim Filmmusik-Konzert „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ kann das Publikum die musikalischen Höhepunkte der beiden Komponisten live erleben. Ergreifende Melodien aus „Der König der Löwen“, „Star Wars“, „Harry Potter“ und „Fluch der Karibik“ ergänzen sich nach den großen Erfolgen der letzten Jahre mit weiteren filmmusikalischen Höhepunkten zu einem neuen Programm – symphonisch zum Leben erweckt vom Deutschen Filmorchester Babelsberg. Ein Konzertabend mit Kopfkino und wahrhaft ausgezeichneten Hörerlebnissen, der nicht nur Filmfans vereint! |
| 19:00 Uhr | Zwicki132 | Anbers & Kliesch (D) Isabel Anders: Piano
marcous"albinoni"Kliesch: trumpet |
| 20:00 Uhr | Blue Note | Lyn & The Fingers (D) |
| 20:00 Uhr | Chemiefabrik | Che Sudaka (E) Che Sudaka wurden in Barcelona im Jahr 2002 von einstmals illegalen Immigranten gegründet, gelten heute als Kultband und sind Flaggschiff der Mestizo-Musik.
Sie sind zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Ihre aussagestarken und sozial-kritischen Texte, mit denen sie jedwede kulturellen, ideologischen und physischen Grenzen niederreißen und das menschliche Zusammenleben gegen politische und mediale Spaltung verteidigen, heben die Band von der Masse ab. Ihre Inspiration finden die drei Südamerikaner neben ihrer eigenen cultura popular vor allem in legendären Bands wie The Clash, Mano Negra oder Los Fabulosos Cadillacs.
Mit ihren optimistisch-rebellischen Texten, ihrer unendlich positiven Attitüde und Energie auf der Bühne und ihrem höchst wiedererkennbaren Sound-Mix aus lateinamerikanischer Folklore, Ska, Reggae, Punk und elektronischen Elementen sind Che Sudaka Rebellion, Therapie und Party. Jedes Konzert ist eine schweißtreibende Fiesta im Hier und Jetzt, ein Moment der Einheit und Gemeinsamkeit, Respekt und Liebe. |
| 20:00 Uhr | Ostpol | Painted Vein (USA) |
Coswig | ||
| 16:00 Uhr | Villa Teresa | Was treibt mich nur? |
Großenhain | ||
| 17:00 Uhr | Kulturschloss | Karneval in Rio – Elbland Philharmonie Sachsen |
Radebeul | ||
| 19:00 Uhr | Landesbühnen Sachsen | Ikonen des Jazz – Uschi Brüning |
Literatur | ||
Pirna | ||
| 17:30 Uhr | Kleinkunstbühne Q24 | Literarisches Komplott Pirna |
Vortrag / Gespräch | ||
| 11:30 Uhr | Zwinger | (K)ein Frauenheld! Herkules und das andere Geschlecht |
| 13:00 Uhr | Albertinum | Life Talks: Kunst und Leben |
| 16:00 Uhr | riesa efau, Motorenhalle | Gärtnern als Momente der Hoffnung |
Führungen | ||
| 11:00 Uhr | Deutsches Hygiene-Museum | In Leichter Sprache durch die Dauerausstellung |
| 12:00 Uhr | Residenzschloss | "ere, rum unnd gedechtnus" – Das Leben Friedrich des Weisen |
| 13:00 Uhr | Schreibergasse/Ecke Altmarkt | Meissener Porzellan im öffentlichen Raum: Stadtspaziergang zur Baukultur und Kunst am Bau in der DDR |
| 15:00 Uhr | Japanisches Palais | Kunstgespräche mit Live Speakern |
Königstein | ||
| 14:00 Uhr | Festung | Winterglühen |
Meißen | ||
| 14:00 Uhr | Dom | Himmelsburg – Fürstenpracht |
Moritzburg | ||
| 13:00 Uhr | Schloss | Vom Keller bis zum Dach |
Kinder / Familie | ||
| 10:00 Uhr | Puppentheater Alte Feuerwache | Kasper und die Wunderblume |
| 11:00 Uhr | Lingnerschloss | Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (ČSSR/DDR 1973; R: Václav Vorlíček) |
| 11:00 Uhr | Zschoner Mühle | Die kluge Bauerntochter |
| 15:00 Uhr | August Theater | Peter und der Wolf (ab 4 J.) |
| 15:00 Uhr | Zschoner Mühle | Die kluge Bauerntochter |
| 16:00 Uhr | Puppentheater Alte Feuerwache | Rotkäppchen |
Bautzen | ||
| 16:00 Uhr | Burgtheater | Ist da Jemand? (ab 4 J.) (Premiere) |
Königstein | ||
| 11:00 Uhr | Festung | Spieletag (bis 16 Uhr) |
Moritzburg | ||
| 11:00 Uhr 14:00 Uhr 16:30 Uhr | Adams Gasthof | Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Sandtheater Moritzburg) |
Müglitztal | ||
| 10:30 Uhr | Schloss Weesenstein | Was machten die Kinder im Winter? |
Film | ||
Programmkino Ost | ||
| 14:15 Uhr 17:00 Uhr 19:30 Uhr | Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (DEU 2025; R: Simon Verhoeven) Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten. Auf seinem Weg versucht er, sich nicht nur in der Theaterwelt zu behaupten, sondern auch herauszufinden, wer er wirklich ist.
B: Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn | |
| 13:10 Uhr | Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren (DEU/SWE 2024; R: Wilfried Hauke) Mit seinem Dokumentarfilm eröffnet Wilfried Hauke eine neue Perspektive auf Astrid Lindgren und widmet sich einer weniger bekannten Seite der weltberühmten Autorin. Der Film führt in die Welt der Kriegstagebücher, die Lindgren zwischen 1939 und 1945 führte und die bis 2015 unentdeckt in ihrem Schlafzimmer verborgen lagen. Diese Tagebücher bieten einen eindringlichen Einblick in die Schrecken des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin, die für Frieden, Mitmenschlichkeit und Gleichberechtigung eintritt. Anhand dokumentarischer und szenischer Bilder erzählt der Film aus der Perspektive von Astrid Lindgren (Sofia Pekkari) und durch die Augen ihrer Tochter Karin (Edda Braune und Ida Malene Schütte), Enkelin Annika und Großenkel Johan. Gemeinsam lesen und reflektieren die Nachkommen über die Ereignisse der Kriegsjahre und beleuchten dabei auch Lindgrens persönliche Herausforderungen und die schmerzhaften Aspekte in ihrem Leben.
B: Sofia Pekkari, Tom Sommerlatte, Edda Braune | |
| 16:00 Uhr | Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde (DEU 2026; R: Antonia Simm) Tobi stößt auf eine alte Rätselfrage aus seiner Kindheit: Wer hinterlässt die tiefsten Spuren im Erdreich? Seine Spurensuche führt ihn an entlegene Orte wie Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko. Mit jedem Schritt kommt er der Lösung näher, bis er schließlich entdeckt, was diese scheinbar unterschiedlichen Orte verbindet. Am Ende findet er die Antwort, die seinem achtjährigen Ich gefehlt hat...
B: Tobias Krell, Marina M. Blanke, Theodor Latta | |
| 11:30 Uhr | Der Medicus 2 (USA/DEU/HUN 2025; R: Philipp Stölzl) Im 11. Jahrhundert flieht der Medicus Rob Cole (Tom Payne) aus aus der persischen Stadt Isfahan und kehrt zusammen mit seinen Weggefährten zurück in sein Heimatland England. Dort landet er schließlich in London. Als er dort seine erlernten medizinischen Fähigkeiten einsetzen und sein Wissen zum Wohle aller weitergeben möchte, stößt das vor allem bei den mächtigen Eliten auf großen Widerstand. Schließlich bittet ihn jedoch der englische König, seine vom Wahnsinn besessene Tochter zu heilen, was für Rob der Anstoß ist, sich mit Seelenheilungen und somit der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen, in die auch der Medicus und seine argwöhnisch beäugte Arbeit mit seinen Patienten gerät.
Fortsetzung zu „Der Medicus“, basierend auf dem Roman von Noah Gordon.
B: Tom Payne, Emily Cox, Aidan Gillen | |
| 14:45 Uhr | Die drei ??? - Toteninsel (DEU 2026; R: Tim Dünschede) Kaum haben die Sommerferien begonnen, planen Justus (Julius Weckauf), Peter (Nevio Wendt) und Bob (Levi Brandl) einen Roadtrip. Doch bevor sie aufbrechen können, bringt ein anonymer Anruf in der Zentrale ihre Pläne ins Wanken: Ein neuer Fall wartet auf die drei Detektive. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem geheimnisvollen Geheimbund namens Sphinx. Angeführt wird die Organisation vom undurchsichtigen Professor Phoenix (Andreas Pietschmann) und dessen Assistenten Olin (Jannik Schümann). Die Gruppe betreibt illegale Ausgrabungen und verkauft geraubte Artefakte gewinnbringend weiter. Schon bald richtet sich der Fokus auf die Vulkaninsel Makatao, die unter dem Namen Toteninsel gefürchtet ist. Dort befindet sich eine Grabstätte, um die sich düstere Legenden ranken – angeblich soll niemand, der die Insel betritt, je zurückkehren. Trotz der Gefahr begibt sich Sphinx auf eine Expedition dorthin. Welche Motive stecken hinter dieser riskanten Unternehmung? Und welche Rolle spielt der einflussreiche Unternehmer Joseph Saito Hadden (Simon Kluth) bei dem Vorhaben?
B: Julius Weckauf, Nevio Wendt, Levi Brandl | |
| 17:15 Uhr | Die progressiven Nostalgiker (FRA/BEL 2025; R: Vinciane Millereau) Michel (Didier Bourdon) und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant. Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?
B: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne | |
| 17:30 Uhr | Ein Kuchen für den Präsidenten (IRQ/QAT/USA 2025; R: Hasan Hadi) Im Irak der 1990er-Jahre zwingt der Staat trotz Not und Mangel die Bevölkerung, den Geburtstag von Saddam Hussein landesweit zu feiern. In Lamias (Baneen Ahmad Nayyef) Schule entscheidet ein Los darüber, welche Schülerin den Festkuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen muss – und ausgerechnet die 9-Jährige trifft es. Eine nahezu unlösbare Aufgabe, denn im ganzen Land herrscht Lebensmittelknappheit, besonders bei Eiern, Zucker und Mehl. Scheitert sie, drohen ihrer Familie Konsequenzen. Nur zwei Tage bleiben ihr, um die benötigten Zutaten zu besorgen. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Saeed (Sajad Mohamad Qasem) und begleitet vom Hahn Hindi macht sie sich auf den Weg in die nächste Stadt.
B: Baneen Ahmad Nayyef, Sajad Mohamad Qasem, Waheed Thabet Khreibat | |
| 18:00 Uhr | Extrawurst (DEU 2026; R: Marcus H. Rosenmüller) In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz wird das Sommerfest geplant, und unter Heriberts (Hape Kerkeling) strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol (Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied, einen separaten Grill zu organisieren, brechen unerwartete Spannungen auf. Was als scheinbar harmlose Diskussion beginnt, weitet sich schnell zu einer Debatte über gesellschaftliche und persönliche Konflikte aus. Während die Gemüter immer höher kochen, steht der Verein schließlich kurz vor dem Zerfall.
B: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardım | |
| 15:15 Uhr | Folktales - Mit Schlittenhunden ins Leben (USA/NOR 2025; R: Heidi Ewing, Rachel Grady) OmU Eine Gruppe Teenager entscheidet sich für ein ungewöhnliches „Lückenjahr“ und erlernt das Führen von Hundeschlitten sowie das Überleben in der arktischen Wildnis. In der Hoffnung, in der modernen Welt Orientierung und Sinn zu finden, stellen sie sich den Herausforderungen der Natur. Geduldige Lehrkräfte und ein Hof voller Alaskan Huskies begleiten sie auf diesem Weg. Dabei entstehen enge Verbindungen zu den Tieren, zur Umgebung und zu den Menschen in ihrem Umfeld. Heidi Ewing und Rachel Grady folgen den Jugendlichen und zeigen, wie sie am Übergang ins Erwachsenenleben ihren Platz suchen – fernab der gewohnten Welt. | |
| 12:30 Uhr | Hamnet (GBR/USA 2025; R: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson) William Shakespeare (Paul Mescal) und seine Frau Agnes (Jessie Buckley) trauern über den Tod ihres elf Jahre alten Sohnes Hamnet. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie mit dem Verlust ihres Kindes fertig werden sollen. Nur wenige Jahre später schreibt Shakespeare schließlich ein Stück namens Hamlet.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.
B: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson | |
| 20:15 Uhr | Hamnet (GBR/USA 2025; R: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson) OmU William Shakespeare (Paul Mescal) und seine Frau Agnes (Jessie Buckley) trauern über den Tod ihres elf Jahre alten Sohnes Hamnet. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie mit dem Verlust ihres Kindes fertig werden sollen. Nur wenige Jahre später schreibt Shakespeare schließlich ein Stück namens Hamlet.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.
B: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson | |
| 20:00 Uhr | Lost Highway (FRA/USA 1997; R: David Lynch) Fred Madison (Bill Pullman) findet vor seiner Haustür ein Video. Darauf ist eine Aufnahme des eigenen Hauses zu sehen. Als er am nächsten Tag eine weitere Aufnahme findet, die ihn und seine Frau Renée (Patricia Arquette) schlafend zeigt, schaltet Fred die Polizei ein. Auf einer Party trifft Fred auf einen mysteriösen Mann (Robert Blake), der ihm sagt, er sei gerade in dem Moment, in dem er mit ihm spricht, in seinem Haus. Doch der Wahnsinn beginnt gerade erst...
B: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty | |
| 19:45 Uhr | Rental Family (USA/JAP 2025; R: Mitsuyo Miyazaki) OmU Phillip Vandarpleog (Brendan Fraser) ist ein US-Amerikaner, den es in die japanische Weltstadt Tokio gezogen hat. Doch ein erfülltes Leben kann der Schauspieler dort nicht wirklich leben. Wirklich glücklich ist er nicht. Und sein täglich Brot muss er sich als sogenanntes Leihfamilienmitglied verdienen. Das heißt: Phillip füllt als Schauspieler auf Anfrage Lücken in anderen Familie aus. So ist er mal entfernter Cousin, mal Bruder, Vater, Sohn oder gar Ehemann. Seinen Kund:innen geht es oftmals wie ihm selbst: Sie sind einsam und sie suchen nach Erfüllung, Frieden, Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit. Mal zockt Phillip mit einem schüchternen jungen Mann Videospiele, mal muss er für ein Mädchen den Vater mimen, weil die Mutter alleine nie den begehrten Schulplatz für die Tochter bekommen würde. Doch ein Auftrag entwickelt sich schnell zu mehr: Der ehrwürdige Schauspieler Kikuo Hasegawa (Akira Emoto) mietet Phillip als Interviewer, der Hasegawas Lebensgeschichte als Hinterlassenschaft für dessen Tochter entlocken soll. Je mehr die beiden miteinander sprechen, desto durchlässiger wird schließlich die Grenze zwischen Beruf und Privatleben...
B: Brendan Fraser, Mari Yamamoto, Takehiro Hira | |
| 11:15 Uhr | Sentimental Value (FRA/NOR/DEU/SWE/DEN 2025; R: Joachim Trier) Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora (Renate Reinsve) und Agnes Borg (Inga Ibsdotter Lilleaas) vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav (Stellan Skarsgård) auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin kompromisslos verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning), der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen.
B: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | |
| 17:30 Uhr | Silent Friend (DEU/HUN/FRA/CHN 2025; R: Ildiko Enyedi) In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler (Tony Leung Chiu-wai) aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student (Enzo Brumm) durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin (Luna Wedler) der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich – Muster, die auf eine tiefere Ordnung hinweisen. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.
B: Tony Leung Chiu-Wai, Léa Seydoux, Luna Wedler | |
| 12:00 Uhr | Song Sung Blue (USA 2025; R: Craig Brewer) Wahre Geschichte um ein glückloses Musiker-Ehepaar (Hugh Jackman und Kate Hudson), das eine Neil-Diamond-Tribute-Band gründet und zu lokalen Ikonen werden.
B: Hugh Jackman, Kate Hudson, Ella Anderson | |
| 11:00 Uhr 14:30 Uhr | Tommy Tom - ein neuer Freund für Tommy Tom (NLD 2024; R: Joost Van Den Bosch, Erick Verkerk) Die beiden Samtpfoten Dikkie Dik und Poes Muis sehen in diesem Winter zum allerersten Mal in ihrem Leben Schnee. Auch in unmittelbarer Nachbarschaft der Katzen tun sich ungewöhnliche Dinge. Denn dort lebt nun der Hund Blaf. Der ist nicht nur ziemlich groß, sondern auch ziemlich laut. Und wenn die beiden Katzen eine Sache nicht mögen, dann ist es das ständige Gebelle... | |
| 11:00 Uhr | Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten (DEU 2024; R: Paul Smaczny) Paul Smaczny dokumentiert über mehrere Jahre hinweg, wie sich der in Leipzig lebende Maler Michael Triegel dem Auftrag widmet, den zerstörten Mittelteil des Alters des Naumburger Doms neu zu gestalten. Doch dafür muss er Anschlussfähigkeit an einen Stil unter Beweis stellen, in dem heute kaum noch jemand malt.
B: Michael Triegel, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann | |
| 20:30 Uhr | Winter in Sokcho (FRA/KOR 2024; R: Koya Kamura) OmU Im südkoreanischen Küstenort Sokcho führt die 25-jährige Soo-ha (Bella Kim) ein zurückgezogenes Leben, geprägt von Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin und ihrer routinierten Beziehung zu ihrem Freund Jun-Ho. Doch ihr Alltag gerät ins Wanken, als der französische Illustrator Yan Kerrand (Roschdy Zem) in der Pension eincheckt, in der sie arbeitet. Seine Ankunft weckt in Soo-Ha alte Fragen über ihren französischen Vater, den sie nie kennengelernt hat. Während der Winter die Stadt einhüllt, nähern sich Soo-Ha und Kerrand vorsichtig an. Durch Kochen und Zeichnen versuchen sie, eine Verbindung herzustellen, während sie sich gegenseitig beobachten und ihre Unterschiede ausloten. Dabei entsteht eine fragile Beziehung, die von unausgesprochenen Emotionen getragen wird.
B: Roschdy Zem, Bella Kim, Park Mi-hyeon | |
| 15:15 Uhr | Zoomania 2 (USA 2025; R: Byron Howard, Jared Bush) Ex-Gauner-Fuchs Nick Wilde (Stimme im Original: Jason Bateman / deutsche Stimme: Florian Halm) und Polizeianfänger-Häsin Judy Hopps (Ginnifer Goodwin / Josefine Preuß) haben gemeinsam den bis dato größten Fall in der Geschichte von Zoomania gelöst und wollen ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit nun als frischgebackene Partner fortsetzen. Doch das ist längst kein Selbstläufer und die beiden hadern miteinander. Chief Bogo (Idris Elba) schickt die beiden deshalb zum Therapieprogramm „Partner in Krisen“. Doch es dauert auch nicht lange, bis das Duo direkt in einen richtigen Fall und damit das nächste Abenteuer stolpert. Die Giftschlange Gary De’Snake (Ke Huy Quan / Rick Kavanian) taucht in der tierischen Metropole auf und sorgt für Chaos und Panik, schließlich wurde ein solches gefährliches Reptil seit vielen Jahren nicht mehr in der Stadt gesichtet. Nick und Judy wollen herausfinden, was es damit auf sich hat, und müssen sich dafür auf einen gefährlichen Undercover-Einsatz in Ecken von Zoomania begeben, die selbst ihnen unbekannt sind.
B: Josefine Preuß, Ginnifer Goodwin, Florian Halm | |
Thalia-Kino | ||
| 15:00 Uhr 20:00 Uhr | Hamnet (GBR/USA 2025; R: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson) OmU William Shakespeare (Paul Mescal) und seine Frau Agnes (Jessie Buckley) trauern über den Tod ihres elf Jahre alten Sohnes Hamnet. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie mit dem Verlust ihres Kindes fertig werden sollen. Nur wenige Jahre später schreibt Shakespeare schließlich ein Stück namens Hamlet.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.
B: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson | |
Zentralkino im Kraftwerk Mitte | ||
| 18:00 Uhr | 2000 Meters To Andriivka (UKR/USA 2025; R: Mstyslav Chernov) OmeU Während die Gegenoffensive scheitert, begleitet ein Journalist einen ukrainischen Zug auf seiner Mission, eine Meile durch einen schwer befestigten Wald zu durchqueren und ein strategisch wichtiges Dorf von der russischen Besatzung zu befreien. Doch je weiter sie durch ihre zerstörte Heimat vordringen, desto mehr wird ihnen bewusst, dass dieser Krieg möglicherweise nie enden wird. | |
| 15:15 Uhr 19:45 Uhr | Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (DEU 2025; R: Simon Verhoeven) Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten. Auf seinem Weg versucht er, sich nicht nur in der Theaterwelt zu behaupten, sondern auch herauszufinden, wer er wirklich ist.
B: Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn | |
| 11:00 Uhr | Der Schimmelreiter (DEU 2024; R: Francis Meletzky) Hauke Haien (Max Hubacher) ist ein echter Visionär und erkennt als einer der Ersten die Bedrohung der Menschheit durch den Klimawandel. Unermüdlich zeigt er Missstände im Umgang mit der Natur auf und fordert ein Umdenken beim Küstenschutz. Und das so schnell wie möglich. Die Menschen wollen aber nicht auf das Land verzichten, nur weil Hauke dahergelaufen kommt. Als alles zu spät scheint und auch Hauke dem Untergang geweiht ist, scheinen die Menschen umzudenken und seine Idee in die Tat umzusetzen. Adaption der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm.
B: Max Hubacher, Olga von Luckwald, Lisa Hofer
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| 13:30 Uhr | Die drei ??? - Toteninsel (DEU 2026; R: Tim Dünschede) Kaum haben die Sommerferien begonnen, planen Justus (Julius Weckauf), Peter (Nevio Wendt) und Bob (Levi Brandl) einen Roadtrip. Doch bevor sie aufbrechen können, bringt ein anonymer Anruf in der Zentrale ihre Pläne ins Wanken: Ein neuer Fall wartet auf die drei Detektive. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem geheimnisvollen Geheimbund namens Sphinx. Angeführt wird die Organisation vom undurchsichtigen Professor Phoenix (Andreas Pietschmann) und dessen Assistenten Olin (Jannik Schümann). Die Gruppe betreibt illegale Ausgrabungen und verkauft geraubte Artefakte gewinnbringend weiter. Schon bald richtet sich der Fokus auf die Vulkaninsel Makatao, die unter dem Namen Toteninsel gefürchtet ist. Dort befindet sich eine Grabstätte, um die sich düstere Legenden ranken – angeblich soll niemand, der die Insel betritt, je zurückkehren. Trotz der Gefahr begibt sich Sphinx auf eine Expedition dorthin. Welche Motive stecken hinter dieser riskanten Unternehmung? Und welche Rolle spielt der einflussreiche Unternehmer Joseph Saito Hadden (Simon Kluth) bei dem Vorhaben?
B: Julius Weckauf, Nevio Wendt, Levi Brandl | |
| 13:00 Uhr | Die progressiven Nostalgiker (FRA/BEL 2025; R: Vinciane Millereau) Michel (Didier Bourdon) und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant. Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?
B: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne | |
| 15:30 Uhr | Little Trouble Girls (SLO/ITA/HRV/SRB 2025; R: Urška Djukić) OmU Während eines Probenwochenendes mit dem Schulchor in einem abgelegenen Kloster verändert sich für die 16-jährige Lucia (Jara Sofija Ostan) alles. Die sonst introvertierte Jugendliche beginnt, ihre Welt mit neuen Augen zu sehen. Unerwartete Wünsche und hinterfragte Werte bringen sie aus dem Gleichgewicht und setzen ihre Freundschaften sowie den Zusammenhalt im Chor aufs Spiel. Zwischen Harmonie und innerer Rebellion muss Lucia ihren eigenen Weg finden.
B: Jara Sofija Ostan, Mina Švajger, Saša Tabaković | |
| 20:15 Uhr | Therapie für Wikinger (DNK/SWE 2025; R: Anders Thomas Jensen) Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben?
B: Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Lars Brygmann | |
| 17:30 Uhr | Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten (DEU 2024; R: Paul Smaczny) Paul Smaczny dokumentiert über mehrere Jahre hinweg, wie sich der in Leipzig lebende Maler Michael Triegel dem Auftrag widmet, den zerstörten Mittelteil des Alters des Naumburger Doms neu zu gestalten. Doch dafür muss er Anschlussfähigkeit an einen Stil unter Beweis stellen, in dem heute kaum noch jemand malt.
B: Michael Triegel, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann | |